Archive for Unterordnung

Familientreffen mit UO-Prüfung!

 OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Der Sommer ist nach den heftige Regenfällen samt landesweiten katastrophenartigen Überschwemmungen endlich wieder in voller Pracht zurückgekommen!

Jetzt ist es tagsüber schon fast unaushaltbar heiss! Für eine Unterordnungsprüfung am 8.-9. Juni am ÖGV Heustadlwasser war es jedenfalls für die Hunde eine Ausdauer-Probe, bei hochsommerlichen Temperaturen auszuhalten!! Aber die Freude über den zurückgekehrten Sommer soll das nicht trüben! Besonders, wo an diesem WE am Heustadlwasser auch ein kleines Familientreffen zustandekam: Verena, die mit Lightspeed Celeste Aida und Lightspeed Flow sehr gekonnt und zielstrebig Unterordung trainiert, hat diesen Platz als Heimatverein und startete mit Flytes schöner und braver Schwester Flow in der BGH2,

 OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA 

Das Training von Flow ist dank Verena wie immer makellos, und es ist eine wahre Freude, den beiden beim Trainieren und Arbeiten zuzuschauen. Hier ein Video von der wunderschönen BGH2 mit 98 Punkten! http://www.youtube.com/watch?v=nClzOQNaSmI&feature=youtu.be

Ich wünsche für den anstehenden GH1-Cup ganz, ganz viel Erfolg. Beim ersten Cup vor ca. einem Monat konnten die beiden durch sehr schöne Arbeit auch hervorragend punkten! Weiter so!! 

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Flow (Julie x LS Aragorn)  und ihre Tante Chelsea (Zony X Celtic)

 OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auch die süsse Freni ist mit ihrer Dani gestartet. Die beiden haben eifrig trainiert und sind ein sehr harmonisches Team: Inzwischen sind sie schon in der GH3 angekommen und haben die Prüfung sehr gut gemeistert. Leider können in der GH die Übungen sehr schnell einmal auch für scheinbar kleine Fehler ins Null abrutschen. Aber beim nächsten Antritt klappts dann bestimmt auch mit einer sehr guten Bewertung! Jedenfalls Gratulation an die brave Freni und Dani, die mit ihr so schön geübt hat!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

 

Advertisements

Schreibe einen Kommentar

Viel Lob und viel Motivation!

Fast wäre es sich ausgegangen für Pascale und ihre beiden tollen Agility-Mädchen Lightspeed Elaine und Lightspeed Candys Tochter Belly of Austrian Starlight!

Bei der End-Quali für die WM-Teilnahme 2013 in Südafrika lag sie in manchen Zwischenwertung auf ganz kometitiven Rängen! Bei der Risikofreude, mit der man in diesem Sport heute seine Läufe gestalten muss, um auch gewinnen zu können, liegt dann manchmal der Sieg oder ein Dis oder ein Stangerl nur einen Wimpernschlag auseinander! Wir gratulieren ganz herzlich zu den tollen Endrängen 10 und 13. Auch wenn das diesmal nicht das Team wurde, haben die drei ausserordentliche sportliche Leistungen gebracht! Hier ein paar von Pascales Highlights des End-Quali-Wochenendes:

Lightspeed Elaine Jumping: http://www.youtube.com/watch?v=FeaSrUayeGk

Belly zweiter Jumping,  1. Platz: http://www.youtube.com/watch?v=BcD2oDHnLM8

Belly erster A-Lauf: 2. Platz: http://www.youtube.com/watch?v=djiuARvQFa8

 

580662_647647031915588_481763255_n

Besondere Gratulation auch an Julia, die (noch nicht ganz vierzehn Jahre, aber ein echtes Naturtalent im Handling von Hunden) am 1. 6. ihr Prüfungsdebut in der Unterordnung in Steinabrückl feiern konnte. Und zwar mit einer erfolgreichen GH3 mit der braven Julie, die sich mit ihr sehr wohlfühlt. 222 Punkte waren gar nicht schlecht, besonders da ein „undramatischer“ Nuller mit minus vierzig Punkten für ein bisschen Positiionsgeruckl am Anfang der Übung „Absetzen“ dabei war, der sicher nicht mehr passieren wird! 😉

Wirklich toll, Julia!

Und nachdem die Motivation gerade so hoch war, liessen wir uns am Wochenende der grossen europaweiten Überschwemmungen auch vom sintflutartigen Dauerregen nicht von unserem Trainingstag mit unserem Coach Emanuel Hetych abhalten, zu dem alle meine Wientaler Obedience-Trainees kamen und sich nicht davon abschrecken liessen, dass sie den grössten Teil ihrer Eineheit klatschnass trainieren mussten! 😉

Der Tapferste war natürlich unser Trainer selber, der von 9 bis vier im strömenden Regen stand, lief und sprang, alle zwei Stunden seine völlig aufgeweichten Jacken gegen die nächste Garnitur austauschte und bis zum Schluss gute Laune und Energie für wertvolles Training für uns übrig hatte! Grosses Lob von uns allen!!!

 Hier ein paar nasse aber glückliche „Trainingsratten“ :

969288_10201298136525016_299381858_n947252_10201298129404838_1058237259_n

Viel mehr Fotos sind am Trainingstag aus naheliegenden Gründen nicht entstanden, also hier ein paar Trainingsfotos von den beiden Julchens von einem schönen trockenen Wintertag! 😉

149293_617276674952624_1235176704_n 156889_617277408285884_1962890607_n 524148_617277004952591_1357174148_n 553121_617276794952612_809720171_n 562607_617276531619305_95823179_n 564548_617276651619293_1781470164_n

Schreibe einen Kommentar

Obedience Seminar

Manchmal muss man bereit sein, ein bisschen herumzureisen, um sich wieder tolles neues Imput und Trainingsinspirationen zu holen. So konnte ich mir das Seminar mit den beiden finnischen Trainern Riitta und Pekka Jantunen-Korriim Hundezentrum Franken in Nürnberg nicht entgehen lassen. Dort musste ich hin. So hatten auch sechs andere Österreicher gedacht, denn die Finnen geben zwar viele Seminare in ihrem eigenen Land, sind aber nicht allzu oft im Ausland zu Gast. So war Nürnberg noch die geographisch nächste Möglichkeit, um an skandinavisch durchdachte Trainingsideen zu kommen.

Geboten wurde ein dichtes Seminar, bei denen man in zwei Gruppen (praktischerweise und vermutlich ein wenig typischerweise eine deutsche und eine österreichische Gruppe) einen Halbtag beim einen und einen Halbtag beim anderen Trainer arbeitete. Alle Lightspeeds und Freunde, die auch Obedience trainieren, können sich jetzt schon gefasst machen, dass ich sie für die vielen Übungen, bei denen man Helfer braucht, demnächst heranziehen werde. Wer sich dafür interessiert, bei einer solchen Gruppe mitzumachen, kann mich jederzeit kontaktieren. Ich bin jedenfalls total inspiriert!! 🙂

Die „Gruppenübungen“ liessen sich in drei Kategorien zusammenfassen: Prüfungssimulationen, Ablenkungs-Absicherung und akustische Kommandosicherheit! Toll, welches Niveau an Mitdenken und Hirnleistung die beiden Trainer von den teilnehmenden Hunden erwarteten… und auch bekamen!!! Man soll seine Hunde eben weder intellektuell unterschätzen noch unterfordern! Und wie überall: Will man sich in Prüfungen bewähren, muss man „übertrainieren“, sodass die Prüfung nichts Aufregendes mehr ist, weil man viel schwierige Sachen trainiert hat, und sowieso eine prüfungsgleiche Situation ganz normaler Bestandteil des Trainings ist! Ich freue mich jedenfalls sehr, bei diesem Seminar teilgenommen zu haben, auch wegen der tollen Hunde, die ich bei der Arbeit beobachten konnte, der vielen netten und motivierten Trainer, die mit ihnen arbeiten, und besonders wegen der inspiriernden Arbeit der beiden ruhigen und planvollen Finnen, die einfach souverän, sympatisch und immer positiv über allen Dingen standen. Es war ein tolles Wochenende, auch wenn das Wetter es und heiss-kalt gab, und von 38 Grad am Samstag bis Regen und Gewitter am Sonntag kein Schmankerl ausliess.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Unterordnungsprüfungen in Wiental

Heute bei tropischen Temperaturen fanden in meinem Stammverein, dem ÖGV Wiental die Sommer-Unterordnungsprüfungen statt. Flyte und Julie liefen in der GH3, sehr konzentriert und motiviert, wenn auch mit ein paar Einstellungs-Fehlern, zB. stoppte ich beide Hunde erst hinter der Box und musste sie mit einem Kommando wieder ein Stück vorholen. Julie schluderte ein bisschen beim Identifizieren und baute zuerst ein blitzschnelles Türmchen aus falschen Hölzchen, bevor sie das richtige daherbrachte. Und Flyte war scheinbar das Metallbringsel wegen der Sonneneinstrahlung heute zu heiss, jedenfalls liess er es kurz fallen, bevor er es über die Hürde brachte. Aber es war ja kein Turnier sondern nur eine Ortsgruppenprüfung, und dafür sind wir ganz zufrieden.

Das kleine Guinchen dafür war in Leistungs-Modus und lief eine wunderbare GH-Beginner mit Spannung und Elan und 270 von 280 Punkten. Pokal gabs hier keinen, weil sie die einzige in ihrer Klasse war. Ich bin aber trotzdem stolz auf die kleine brave Guin, die immer alles mit so einem Feuereifer macht!! 🙂

Auch angetreten waren Bea und Bela (genannt Cleo) vom sonnigen Garten, deren Besitzer fleissig und regelmässig trainieren. Während Bea noch nicht ganz die prüfungsreife Konzentration zusammenbringt und vor allem beim Ablegen und bei der Leinenführigkeit fast nur mit Ausschauhalten nach ihrer verschollenen Schwester beschäftigt war, konnte Cleo schon sehr gut das Erlernte abrufen. Auch ihre Besitzerin Sarah blieb sehr cool und ruhig und wurde mit schönen 95 Punkten und einem kleinen Pokal für den ersten Platz von 16 Teams belohnt! Gratuliere! 🙂

Richter war übrigens Christian Steinlechner, der souverän und vor allem mitten aus der aktiven Praxis gerichtet hat.  Als Richter, der auch noch ein voll aktiver Hundesportler ist, bewies er ein gutes Auge für den tatsächlichen Ausbildungsstand und die Verlässlichkeit jedes antretenden Hundes und einen ungewöhnlichen Respekt gerade auch vor den antretenden Hunden aus weniger typischen Unterordnungsrassen.

Die Braven beim wohlverdienten Kneippen im kühlen Bach.

Schreibe einen Kommentar

Gratuliere zum BGH-Landesmeister: Flow und Chelsea!!!

Allerherzlichste Gratulation an Verena Valda, die bei der BGH-Landesmeisterschaft Wien/Niederösterreich wieder sehr erfolgreich war:

Landesmeister in BGH1: Lightspeed Flow

Landesmeisterschaft Dritter Platz in BGH3: Lightspeed Celeste Aida (Chelsea)

Gratulation an Verena für die tolle Arbeit mit den beiden tollen Lightspeed Mädchen!!!!

Und hier das Video zur wunderschönen Unterordnungs-Arbeit mit einer glücklichen Flow! wir sind sehr stolz! So soll’s ausschauen: http://www.youtube.com/watch?v=RkKyUxnbfQA&feature=youtu.be

Schreibe einen Kommentar

Welpentrainings-Nachmittag

Am Samstag haben wir wunderbares Vorfrühlings-Wetter erwischt für den zweiten Teil unseres saisonalen „Kein-Futter-vom-Boden“-Trainingsthemas! Durch zwei liebe Hundekinder-Gäste, die genau am gleichen Tag geboren sind wie unser J-Wurf, nämlich am 31. Oktober, wurde es ausserdem zu einem Welpentrainings-Nachmittag! Die Welpen hatten natürlich alle grossen Spass miteinander und haben sich gleich super verstanden und gegenseitig genüsslich über den Hang gewuzelt! Aber auch die Wiedersehensfreude von Jung-Mama Guin mit ihren beiden Kindern June und Jeremy war gross, wie man an der folgenden Fotoserie (Guin-Jermey) sehen kann:

Jeremy, June und Mama Guin, der man den Wurf gar nicht mehr ansehen würde, wenn man vom kessen Kurzhaarlook (mit modischen Ohrenfransen) absieht:

Die beiden anderen Welpen waren Busy und Izzy:

Wie schon an unserem ersten Trainingstag begannen damit, ein Wort, zB. „lass es“ zu trainieren, auf das hin der Hund von einem schmackhaft aussehenden Fundstück ablassen soll. Danach ging es auf die Futterstrasse: Wieder hatten alle Beteiligten verlockend duftende Essensreste mitgebracht, die in zwei Reihen ausgelegt wurden. An Wurst, Krapfen, Quargel und Co mussten jetzt die Welpen vorbeigeführt werden! Wenn sie sich statt auf die Verlockungen auf ihren Hundeführer konzentrierten, gab es natürlich Lob und eine schöne Belohnung dafür! Ein Konzentrationsspiel für Hund und Hundeführer, manchmal auch recht lustig für die Zuschauer! 🙂

Der nächste Teil war das Abrufen durch die (immer enger werdende) Futterstrasse. Damit es nicht zu unkontrollierbarem Futterschwund kam, wurden dafür die kulinarischen Verlockungen in kleine Döschen gefüllt und in zwei Reihen ausgelegt. Die Welpen haben diese Aufgabe sehr brav bewältigt, auch an der ganz engen Strasse! June musste zwar die letzte Schüssel (mit dem Quargel)immer  gut kontrollieren, hat sich aber dann doch für ihr Herrchen entschieden!

Für die „Grossen“, Julie, Flyte, Guin, Frodo und Somi gab es auch viele interessante Übungen am Futter! Darüber Fuss-Gehen, in der Futter-Strasse absitzen und abliegen, Hereinrufen mit Stoppen, und die ziemlich schwierigen Aufgaben mit ablenkenden Menschen, die offene Futterdosen schwenkten, während der Hund sich aufs Fuss-Gehen oder Hereinrufen konzentrieren soll!

Oben: Flyte, Frodo, Somi, dann Julie.

Für die arme Julie, die Futter so unwiderstehlich findet, war diese letzte Übung ein ganz schöner Spiessrutenlauf!! So ein Glück, dass es am Ende auch für sie eine erlösende Wurst gab!!! 🙂

Wir hatten also einen interessanten und lustigen Nachmittag mit vielen motivierten Hunden bei herrlichem Sonnenschein. Schön wars!

 June und ihr fescher kurzhaariger Island-Border-Collie Somi

 

Schreibe einen Kommentar

Selbsthilfe gegen Hundevergifter: wir trainieren, kein Futter vom Boden aufzunehmen!

Leider kommt es ja in der letzten Zeit zu einer auffälligen Häufung von Hunde-Vergiftungen, da es bei den Hundehassern scheinbar modisch geworden ist, Giftköder oder Nagelfrolic oder ähnliches auf bekannten Hunde-Spazierrouten auszulegen. Oft können die Hunde, die diese Köder aufnehmen trotz sofortiger medizinischer Versorgung nicht mehr gerettet werden. So ist es am 17.ten Jänner 2012 auch der kleinen Fay, einer zweieinhalbjährigen Tochter von Lightspeed Aragorn ergangen. Die armen Besitzer! Wenn ich mir deren Trauer über den so sinnlosen Verlust ihrer lieben, glücklichen, vergnügten jungen Hündin, wird mir ganz schlecht vor Elend!

Wir Lightspeeds sind natürlich fassungslos, dass es Leute geben kann, die kaltblütig in Kauf nehmen, liebe freundliche Hundemädchen wie Fay ins Jenseits zu befördern, nur weil sie sich vielleicht über einen nicht weggeräumten Haufen geärgert haben oder sich vor dem Rottweiler um die Ecke fürchten!

Hunde vergiften ist in deren Augen scheinbar nicht mehr als ein Kavaliersdelikt, so ähnlich wie Ratten oder Tauben oder anderes Ungeziefer auszurotten. Da diese Leute wohl kaum alle gefasst oder gestoppt werden können, haben wir beschlossen, dass in diesem Fall nur die Selbsthilfe hilft. Das heisst also, dass wir unsere Hunde trainieren müssen, einfach nichts zu fressen, das sie am Boden finden!!

Natürlich ist so etwas nicht in einer Einheit fertig trainiert. Da muss man schon ein paar Monate immer wieder daran üben, und auch später immer ein wachsames Auge und eine schnelle Reaktion haben.

Aber man kann das trainieren und ist dann den wahnsinnigen Köderauslegern nicht mehr hilflos ausgeliefert!!

Zum ersten Giftköder-Selbsthilfe-Nachmittag sind zwei der kleinen J’s. Juniper und Jeremy (drei flauschige Monate alt) und die 10 Monate junge Lightspeed Ivory, sowie deren Hundefreunde gekommen.

Für die kleinen J’s mit drei Monaten war das sowieso perfektes Welpentraining. Je früher man mit diesen Übungen anfängt, desto besser sitzen sie dann auch später!

Hier die Kleinen bei der Begrüssung! Ja, sie konnten sich noch sehr gut aneinander erinnern, auch wenn der winzig geborene Jeremy mit 7,5 kg  inzwischen der Grösste des Wurfs ist!!

Trainingsziel 1:

Wir gehen auf der Strasse, der Hund findet etwas, wir sehen, dass er sich darauf stürzen will, und wir können ihn mit einem Verbalkommando (zB. „Lass das“) davon abbringen!

Als Schritt 1 in unserem 4-stufigen Training erklärten wir unseren Hunden und Welpen anhand von Wurst am Boden und Wurst in der Hand in allernächster Nähe das Wort „Lass es“, auf das hin der Hund seine Aufmerksamkeit vom Futter am Boden zum Hundeführer umlenken soll. Wenn er das schafft, bekommt er natürlich etwas Gutes dafür.

Teil 2 war die „Strasse der Verlockungen“. Das hier ist die Welpenfutterstrasse. In der Mitte hatten wir leckere Futterverlockungen ausgelegt (wir haben alle unsere Kühlschränke geplündert), an denen es vorbeizumanövrieren galt! Kleiner Tip: wenn die Verlockungen ziemlich grosse Brocken sind, kann man im Notfall (wenn der Welpe doch einmal schneller reagieren sollte als man selbst) noch beherzt in den Welpenrachen greifen und sie wieder herausziehen!! Wenn die Brocken zu klein sind, werden vielleicht einige blitzschnell inhaliert und wir trainieren unsere Hunde zum noch schnelleren Futter-Aufsaugen!!!

Mit den Welpen war der Gang entlang der Strasse der Verlockungen natürlich ein ständiges Stop-and-Go, weil natürlich an den tollen Fundstücken nicht sooo einfach vorbeizugehen ist! Aber wenn die Kleinen es geschafft haben, ihre Aufmerksamkeit von Schinken, Knödel und Kuchen wegzureissen, bekamen sie natürlich von ihren Besitzern viel Lob und eine leckere Bestätigung!!

Die „Grossen“, Ivy und Somi konnten schon relativ zügig an den duftenden Versuchungen vorbeigehen. Ivy am Schluss sogar frei bei Fuss ohne Leine! Ganz brav, die Kleine!!! Und ausserdem eine tolle vorbereitende Konzentrations-Übung für kommende Unterordnungs-Prüfungen!!!

 

Trainingsziel 2:

Der Hund findet etwas, und weil er weiss, dass es sich nicht lohnt, Dinge  vom Boden zu fressen, wendet er sich von selber an den Hundeführer, um sich Bestätigung zu holen.

Für den Schritt 3 war toll riechendes Futter in kleinen Tupperware-Döschen in der Wiese versteckt, allerdings ohne dass die Hundeführer wussten, wo. Unsere Hunde sind nämlich so tolle Gedankenleser, dass sie sofort spüren, wenn wir ihnen sozusagen eine Falle stellen, also wissen, wo das Futter liegt, und bereit sind, sofort zu reagieren, wenn sie es schnappen wollen. Wenn die Hunde wissen, dass wir gefasst sind, sind sie gleich unglaublich brav und bemühen sich sehr, uns nicht in die Falle zu gehen. Deshalb müssen wir auch üben, frei über die Wiese zu gehen und den Hund einen Fund machen zu lassen, von dem wir nicht vorher wussten!! Die Dose hilft ein bisschen, dass wir trotzdem noch rechtzeitig eingreifen können, bevor das Futter seinen Weg in unseren Hund genommen hat, wo es ja nicht hingehört!!! Trainieren wollten wir, dass der Hund einen eigenen Fund macht, sich aber an den Hundeführer wendet, um sich bestätigen zu lassen, statt den Fund einfach gleich hinunterzuschlingen!!! :)

Schritt 4:

das ausgelegte Futter wurde jetzt weniger schmackhaft gemacht. Dafür verwendeten wir scharfe asiatische Saucen und ähnliches. Ideal wäre natürlich, wenn auch in diesem Trainingsschritt kein Fehler passiert, denn natürlich ist es auch nicht ideal, wenn unsere Hunde zu viel scharfe Sauce hinunterschlingen. Aber nach den Aufbautrainingsschritten 1 bis 3 hat der Hund ja die Möglichkeit gehabt, zu lernen, dass er sich erlaubtes leckeres Futter immer von seinem Hundeführer durch Kontaktaufnahme holen kann. Wenn er jetzt ein ausgelegtes Futterstück kosten sollte, verknüpft er hoffentlich, dass es sich nicht einmal lohnt, die Fundstücke zu essen, weil sie gar nicht so gut sind wie sie aussehen.

Achtung: Bitte nicht gleich bei Schritt 4 einsteigen und die Schocktherapie versuchen!!! Manche Hunde wissen nicht, was gut für sie ist und verschlingen auch hemmungslos eine ganze Flasche Tabascosause auf einmal. Das ist natürlich gar nicht im Sinn dieses Trainings. Diesem Typ Hund, der rücksichtslos auf das eigene Wohlergehen alles hinunterschlingen muss, was er findet, lernt auch nicht aus seinen eigenen schlechten Erfahrungen, zB. einem verdorbenen Magen. Wenn wir so einem Hund einfach ein All-You-Can-Eat-Buffet an scharfen Ködern auslegen, haben wir nachher die Tierarztrechnung, aber der Hund wird das nächste gefundene Futter wieder hinunterschlingen. Wie immer gibt es leider keine Shortcuts im Training. Im Training geht es um Feinabstimmung, nicht um Schockeffekte! Wir müssen lernen, unseren Hund zu lesen, zu erkennen, wenn er etwas entdeckt hat, das er haben möchte, und rechtzeitig mit einem vorher trainierten Abbruchkommando parat zu sein! Je mehr wir vorher trainiert haben, dass er nichts vom Boden fressen soll, und dass er es wieder hergeben muss, wenn wir es ihm wegnehmen wollen, desto leichter wird es im Erstfall auch sein, ihn am Verschlucken von gefährlichen Ködern oder anderen schädlichen Fundstücken zu hindern!!

Das war unsere sonntägliche Trainingsgruppe. Die kleinen Übungen sollen jetzt zu Hause weitertrainiert werden, und wir treffen uns dann im Februar wieder, um zu sehen, wie das Training greift. Wenn sich noch jemand dem Training anschliessen möchte, sind weiter Welpen und Junghunde natürlich auch sehr gerne willkommen!! info@lightspeed-bordercollies.at

Und noch ein paar Fotos: oben die 10 Monate alte Lightspeed Ivory (Julie X Blackie), die schon eine hübsche junge Dame geworden ist und schon sehr talentiert an den Schafen arbeitet!!


Hier Guin und Flyte bei kleinen winterlichen Heelwork-Übungen!

Schreibe einen Kommentar

Older Posts »