Wir warten und warten geduldig

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Das Guinchen macht es spannend. Nachdem wir am Samstag schon dachten, dass es jederzeit losgehen könnte, hat sie sich doch inzwischen wieder entschlossen, dass der Vorteil, nach belieben zu fressen zu bekommen und rundum verwöhnt zu werden, eigentlich ruhig noch ein bisschen ausgekostet werden kann.

 

Guins Mama Julie findet die Lage sehr spannend! Seit letzter Woche weiss sie genau, was da wieder kommt (lustige Babies, denen man viele schöne Quietschis klauen kann!!!)

Und sie ist wirklich süss, wie sie ihre Tochter Guin unterstützt (die ihrer Meinung nach einfach keinen Plan für einen ordentlichen Haushalt hat) Vor einer Woche wollte das Guinchen ihre Wurfbox noch gar nicht anschauen. Da hat es Julie gereicht und sie ist hineingehüpft (hat sich dafür extra sportlich im Damensattel über das Welpengitter geworfen) und hat angefangen, die Wurfbox „einzurichten“. Die gehört nämlich fachgerecht umgewühlt und durchgegraben, damit man einziehen kann und die Kinder sich wohlfühlen. So konnte das Guinchen die von Mama herichtete Wohnung beziehen. Lieber wäre Guin zwar eine Geburt unterm Küchentisch, aber das kann ich ihr leider nicht durchgehen lassn, denn dort ist es zu kalt und für mich nicht gut einsehbar. Also muss sie leider die Wurfkiste im Wohnzimmer annehmen! 🙂

Samstag Nacht, als die Alarmstufe gelb anfing, bin ich dann auf die Welpenmatraze vor der Wurfbox übersiedelt, und Guin „muss“ jetzt möglichst viel Zeit in der Wurfkiste verbringen, denn wie gesagt würde sie ja ihre Welpen lieber in der kalten Küche unter dem Küchentisch bekommen. In der Nacht versperre ich ihr also den Weg aus der Wurfbox, weil ich davor liege. Trotzdem: seit Samstag geht das jetzt so, dass ganz am Ende der Nacht Julie und Guin sich miteinander absprechen und ganz ganz heimlich und leise Guin raushüpft und Julie ihren Platz in der Wurfkiste einnimmt (muss natürlich warmgehalten werden, wenn die werdende Mama eine Pause braucht!!) Wenn wir aufstehen, hat also Guin am Ende der Nacht von Julie noch ein, zwei Stunden unterm Küchentisch geschenkt bekommen, während Julie brav die Stellung hält.

Als am Samstag dann trotz Vorwarnstufe nichts Ernsthaftes passierte, musste sich die brave Julie zur Sicherheit einmal selber ganz gründlich an allen Ecken untersuchen. Nicht dass ihr da etwas entkommen war und doch vielleicht sie selber die Welpen bekommen sollte!  😉 Sie spürt ja an den Hormonen in der Luft, dass es Welpen geben wird!

Jedenfalls hat sie sich jetzt mit Guin eine Arbeitsteilung ausgemacht. Wenn Guin gerade nicht in der Wurfkiste ist, dann hält Julie sie austauschhalber warm und kuschelig (und, wenn es sein muss, gräbt sie zwecks der optimalen Belüftung) die Decken in der Box auch einmal gründlich durch! 😉

Man könnte vielleicht meinen, sie tut das nur, weil es in Box gemütlich zu liegen ist, aber die Box steht auch den Rest des Jahres aufgebaut zur Verfügung. Wenn aber keine Welpen erwartet sind, dann schaut kein Hund die Box auch nur an. Es ist als wäre sie tabu. Erst wenn Welpen nahen, kann man in die Box schauen oder (wenn man ein Mädchen ist) auch hineinsteigen. (Flyte schaut nie auch nur in Richtung Box, das ist für ihn Weiberkram!)

Jedenfalls haben wir heute den 61,ten Tag des Welpenwartens, also alles noch im Plan. Da Mittwoch der Mond wechselt, denke ich, dass  es spätestens morgen soweit sein wird.

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