Frühling in der Toskana

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Wenn der Frühling nicht kommen will, dann muss man eben dorthin fahren, wo er sich schon häuslich niedergelassen hat und ihn einfach einpacken und mitbringen. Aus sicherer Quelle, nämlich von Paola mit Lightspeed Aragorns Sohn Legu und dem jungen Lightspeed Ian, hatten wir eine Einladung zu einem Trial in der Toscana bekommen. Und ja, hier war er also, der Frühling! 🙂

Wunderschön die mittelalterliche Burgen-Stadt San Gimignano mit Rundum-Ausblick auf die idyllische Landschaft. Auch der kleinen Lightspeed Leaf  hat der Ausflug hierher sehr gefallen.

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Und Siena, auch ohne Trial immer einen Besuch wert:

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Aber eigentlich war die landschaftliche Schönheit nur ein sehr angenehmer Hintergrund und Nebeneffekt zu einem schönen und sehr grossen zweitägigen Trial, das ich richten durfte.

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Es gab zwei grosse Trialfelder, davon ein ganz klassisches Feld und ein sehr verschnittenes mit einem Outrun, bei dem sich der Hund in ein Nachbarfeld verirren konnte aber auf einen Berg hinaufdirigiert werden musste, um die Schafe zu finden und einem Graben durch die Mitte, der einem geknickten Fetch rechtfertigte um  die Schafe den Graben an dem am wenigsten schlammigen Punkt überqueren zu lassen.

Beide Felder waren sehr gross und ermöglichten würdige lange Klasse 3-Parcours. An beiden Tagen siegte mit souveränen Läufen Luca Fini mit Dan, der auf beiden Feldern nur ein paar Anstandspunkte verlor.

Aber von den 35 italienischen Startern in Kl.3 sind wirklich sehr viele Teams von sehr hoher Qualität und Stabilität. Die Italiener sind sehr ehrgeizig bei ihrem Training für Sheepdog-Trials und die Erfolge auch bei internationalen Antritten und beim Continental sprechen für sich!

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Paolas Lightspeed Ian tritt wechselweise in Kl. 2 und Kl.3 an, eine Praktik, die in Italien kein Problem ist. So kann man mit seinen Junghunden einmal die hohen Klassen ausprobieren aber auch wieder zurück in die niedrigeren Klassen wechseln, wenn man feststellt, dass der Hund das noch braucht. Diese Möglichkeit ist für den Aufbau natürlich eine grosse Hilfe.

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Mama Julie mit ihrem Sohn Ian (Julie X Blackie) Die beiden arbeiteten zusammen wie ein eingespieltes Team, mit perfekt synchronen Bewegungen, dass es einfach eine Freude war, zuzuschauen!! :=

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Paolas Legu, Sohn von Lightspeed Aragorn und Halbbruder von meinem Flyte läuft in der Zwischenzeit sehr solid in Klasse 3.

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Hier Paola und Vanessa mit der nächsten Generation im Trialhundegeschehen: der kleine Gemon, der hier die Früchte seiner zukünftigen Arbeit kostet. Der kleine ist ein Halbbruder von Karins Vicko, der am Samstag die Beginner-Klasse gewinnen konnte, also ein Sohn von K. Evan’s Mirk, der in Italien gerade sehr populär ist und als Zuchtrüde gerade im Land wohnt.

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Julia Füzi hatte die Gelegenheit auf einen frühlingshaften Toskana-Ausflug auch beim Schopf ergriffen und war mit Mann und Baby angereist, um mit der braven und gelehrigen Lightspeed Jet (Dreiviertelschwester von Ian) das erste Mal auf einem Trial zu starten! Es ist einfach schön zu sehen, wie gut sich die kleine Jet von Training zu Training alles merkt und einprägt, obwohl immer wieder viele Wochen dazwischen vergehen! Wirklich toll gemacht. Mit drei Plaketten ist dieses Team wieder heimgefahren. Zweimal zweiter und gesamt erster Platz! Bravo!

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Karins Hilux hatte ein bisschen Pech, da ihn am Sonntag mitten in seinem Outrun scheinbar eine Biene in die Seite stach und er danach für den Rest seines Laufes sehr unkonzentriert war.  Immer wieder gibt es neue Komplikationen, die einem beim Trial einen Strich durch die Rechnung machen können, selbst wenn sich der Hund noch so bemüht, alles richtig zu machen!!!!

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Karins Welpe Leaf durfte natürlich als Maskottchen beim Richterschreiben dabeisein und zur Belohnung auch ein bisschen die italienischen Schafe ausprobieren. Insgesamt hatten die Hunde und wir eine sehr schöne Zeit in der Toskana. Und: wir haben den Frühling einfach mit ins Wohnmobil gepackt und über die Grenze geschmuggelt! :))

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