Wandertrial: von Regau nach Kettenreith

Trial, Trial du musst wandern: Nachdem sich gestern am Samstag die (ohnehin schon nicht für übermässige Kooperation bekannten) Merino-Schafe als zu häufige Gewinner gegen die antretenden Prüflinge bei Anlageprüfung, Working Test und Hütehundeprüfung erwiesen, übersiedelte das Trial letztendlich am Sonntag auf die bewährten Bergwiesen von Marion Fuchs, wo die Trial-Klassen in größter Harmonie stattfinden konnten!

Immerhin: so viel emsige und völkerverbindende Zusammenarbeit wie bei den Wartenden in Regau, die sich im flexiblem Teamwork eine um die andere Lösungsstrategie auszusdenken versuchten, wie man die nächste Schafgruppe doch noch ruhig und gesittet an den Start-Pfosten bekommen könnte, habe ich auf Trials eigentlich noch nie erlebt.

Sonst ist das Schafestellen immer ein wenig Sozialkontakt versprechender ziemlich anonym bleibender Job. Hier war Kooperation aller Beteiligten das Um und Auf,  und so kam es zu regem und geradezu unterhaltsamem Austausch von Hirn- und Muskelschmalz!

Danke an Karin, die sich sehr bemüht hat, einen neuen Trial-Veranstaltungsort zu eröffnen und uns auf ihrem wunderschönen Bio-Hof liebevoll einquartiert hat,  sowie die Besitzer der schlauen Merino-Schafe, die uns eifrig bekochten und uns immerhin ihre Schafe zur Verfügung gestellt haben!

An diesem Tag war der Hund, den die Schafe als einzigen rundum und uneingeschränkt akzeptiererten Kerstins Working Kelpie Wyreema Wall.E, der sie mit seiner Crocodile-Dundee-Masche einfach hypnotisierte. 93/100 Punkten bei der Anlageprüfung an diesem Tag waren wirklich beachtlich!

Es gibt ein Video, ich muss es nur erst hochladen!

Geradezu eine Labsal für die zerknirschte Trialisten-Seele war dann Marions Hügelfeld und die braven kooperativen Jura-Schafe, die Marion am Sonntag für uns aus dem Hut zauberte. Super, dass die Trial-Verlegung so problemlos von statten gehen konnte!

Auf dem interessanten Hügel in Kettenreith war ein schöner Trial-Sonntag möglich. Besonders fein, dass unsere extra aus Deutschland angereisten Trial-Starter noch eine faire Chance bekamen, sich bei ihrem Antritt zu bewähren, denn unzählige Stunden anzureisen und dann an ungewöhnlich widerspenstigen Schafen zu scheitern,  muss besonders frustrierend sein!

Wir Lightspeeds können jedenfalls rundum zufrieden sein mit dem Sonntag: In Klasse 3 gewann Wolfgangs Darla von ihrer Mutter Julie. In Klasse 1 gewann Darlas jüngerer Bruder Flyte.

Auch die anderen Hunde konnten auf diesem Feld schöne und spannende Läufe zeigen. Danke, Marion fürs Übersiedeln des Events!

Weil man beim Herzumfahren zu Trials ganz nebenbei durch die allerschönsten Landschaften kommt, hier noch ein Foto ganz ohne Hunde oder Schafe, das ich beim Hinfahren am Samstag früh aus dem Autofenster geknipst habe:

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