Erklärung zu Karins Biohof

flytefrenijulie (Flyte, Freni, Julie)

Zur Erklärung für alle, die meine Veröffentlichung von Frenis etwas dramatischem Sommerabenteuer unpassend gefunden haben:

Das Wichtigste zuerst: Karin, bei der Freni auf Sommerurlaub hätte sein sollen, fühlt sich sich zum Glück durch den Artikel nicht von mir schlecht dargestellt. Ich hoffe auch, daß es nicht so rübergekommen ist als würde ich Karin irgendeinen Vorwurf machen. Im Gegenteil: Karin ist eine superliebe und fürsorgliche Tiermami für ihre ganze Arche-Noah, ihren eigenen lieben Border sowie alle Gasthunde, die eventuell bei ihr wohnen möchten.

Daß manchmal unsere Hunde unvorhergesehene Sachen tun, läßt sich mitunter nicht vermeiden- nicht einmal unsere angeblichffehlerfrei programmierten Computer sind davor gefeit, plötzlich völlig absurde Dinge zu tun. Ein Lebewesen ist in seinen Reaktionen letztendlich noch viel unberechenbarer und selbst bei größter Sorgfalt kann leider immer etwas schiefgehen.

Irgendetwas (und bestimmt nicht Karin!) hat Freni so einen Schreck versetzt, daß sie zwei Tage lang nicht ganz sie selber war und nicht mehr normal reagiert hat.

Karin hat wirklich alles nur Menschenmögliche getan, um sie wieder einzufangen, um zum Glück ist ja auch alles gut ausgegangen!

Ich bin kein Anhänger der Schule, im Border-Collie-Internet immer nur die Werbetrommel zu rühren und ausschließlich Erfolgsmeldungen zu veröffentlichen und damit den Eindruck zu vermitteln, es könne keinerlei Probleme geben.

Manchmal geht auch mal etwas schief im Leben mit unseren Hunden, und das Internet sollte doch auch eine Plattform sein, auf der man mit einem Problem nachschlagen kann und eventuell eine Idee bekommt, wie man vielleicht eine Lösung finden kann.

Wenn jede HP nur schreibt, wie toll und problemlos die Hunde doch sind, kann von Informationsaustausch oder möglicher Hilfestellung keine Rede sein. Wolfgangs Lösung, einen völlig verschreckten Hund mit dem offenen Kofferraum eines geliebten Autos „einzufangen“ ist es auf alle Fälle wert, mit anderen geteilt zu werden, die eventuell einmal in die unglückliche Lage kommen sollten, nach einem verlorengegangen Hund suchen zu müssen.

Wie ich schon in Frenis Wintergeschichte geschrieben haben, hatte ich selber nie für möglich gehalten, daß mir je ein Hund weglaufen könnte, da ich meinte, meine Hunde seien zu gut erzogen und zu gut auf mich sozialisiert, um sich so etwas einfallen zu lassen. Aber die kleine Freni bringt mir gerade neue Kapitel über die Unberechenbarkeit von Hunden bei, und ich halte es für wichtig, meine Erlebnisse mit ihr mit interessierten Lesern zu teilen.

hunde0809 004

Was meint ihr Leser dazu? Ich übrigens froh über Zuschriften, Kommentare und Meinungen!

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1 Kommentar »

  1. Natja said

    Hallo Synve!

    Super Geschichte und toll, daß Du sie geschrieben hast.
    Wer um Gottes Willen findet daran etwas Anstößiges?

    Liebe Grüße, Natja

    ach ja, existiert Deine Chelloadresse noch?

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