Flytie: Touch-Training

Heute regnet es ganz grauslich und mein Flytie hat mich mit leuchtenden Hunger-Äuglein verfolgt, während ich an meinem Löwenzahnsüppchen gekocht habe. (Es war übrigens das erste Mal, daß ich ein Löwenzahnsüppchen koche- aber ich konnte nicht widerstehen, als ich bündelweise lecker aussehenden Löwenzahn in meinem Lieblings-Etsan-Supermarkt entdeckt habe!! Für Nachahmungstäter sei erwähnt, daß Löwenzahn enttäuschend bitter schmeckt, wenn man kein Kaninchen ist. Ich mußte die ganze Löwenzahneinlage wieder abschöpfen und das Süppchen mit anderen Einlagen probieren. Es ist auch noch genug für den Abend da. Hmmmm…Erfahrene Löwenzahnköche können mir gerne erläutern, was ich falsch gemacht habe)

Jedenfalls hat mich Flyte dazu gebracht, während das Süppchen am Köcheln war, die Extrawurst aus dem Kühlschrank zu holen und in mundgerechte Häppchen zu schneiden.

Beim letzten Indoor-Training haben wir mit „Touch“ angefangen: Flyte muß mit der Nasenspitze den Deckel eines großen Yoghurt-Bechers berühren und bekommt dafür ein Stückerl Wurst.

Touch ist ein Zwischenschritt, der später helfen wird, neu zu lernenden Übungen einfacher im Aufbau zu machen, weil man ihn zu einem strategisch platzierten Target schicken kann.

(500ml Yoghurt-Becher sind sehr praktische Trainingsutensilien, da sie auch hervorragende Kegel für die Obedience-Box abgeben. Die Deckel sind ausgezeichnete Targets!)

Heute habe ich den Yoghurtdeckel vorne an einer Springreiter-Gerte angeklebt, um das Target weiter von mir und meiner Hand wegzubekommen.

Und: Der Kleine hat sich’s gemerkt! An der Gerte konnte ich den Deckel mal links, mal rechts, mal oben und mal unten präsentieren, und auf „Touch“ ist die kleine Flyte-Nase zielstrebig zum Deckel geschuselt! Sehr süß!

Clicker-Trick Nr.17: um den Hund nach geschaffter Übung wieder auf Abstand zu bekommen, wirft man das Futterstückerl ein wenig von sich weg. Dann muß er sich erstens wieder viel exakter für das richtige Verhalten entscheiden und spult nicht immer stereotype Bewegungen ab, und zweitens wirkt man einer gedanklichen Fixierung auf die Futterhand entgegen.

Ich muß demnächst mal ein Video machen! 🙂

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