Flytie-Donauinsel-Training

Mein kleines Flytie: Ganz viel Spaß und Freude haben wir miteinander!

Er ist schon sehr konzentriert und vor allen auf mich bezogen. Das freut mich besonders, weil ja die Besonderheit von Mama Julie und auch von Wolfgangs Julie-Celtic-Tochter Darla (und Flytie-Dreiviertelschwester) die besondere Verbundenheit mit ihrem Hundeführer ist. Das sind Hunde, die einfach alles für einen machen. Es ist ihnen wichtig.

Beim kleinen Flytie sehe ich das jetzt, und bei so einem jungen Hund ist das besonders rührend.

Damit er verschiedene Trainings-Imputs bekommt, sind wir gestern mit Mama Julie und Flytie mit der U-bahn auf die Donauinsel gefahren. Auf der Straße möchte Flyte am liebsten Fuß gehen- da bekommt man so viel Frolic dafür (und er ist ja verfressen für drei!!!) Da wird Julie eifersüchtig und geht auf der anderen Seite mit- ich komme kaum nach mit Frolic-Vierteln und links und rechts verteilen. Und die Passanten fallen beinahe über die Gehsteigkanten, weil sie so etwas in Wien auf der Straße noch nie gesehen haben und uns nachstarren.

U-bahn kennt Flyte schon, das ist nichts Besonderes mehr, selbst in den Wiener Stoßzeiten.

Auf der Donauinsel waren wir auch schon- er hat ja letzte Woche schwimmen gelernt und schwimmt jetzt schon heldenhafter  als seine Mama, die sich noch immer jedes Mal überwinden muß und nach jeder Rettungsaktion eines Ballis aus den Fluten ernsthaft erleichtert ist- und froh, wenn das nächste Balli von jemand anderm gerettet wird.

Gestern war es ziemlich windig, und wir konnten nur in einer kleinen geschützten Bucht (wo die Kinder sonst planschen, wenn es nicht so kalt ist wie es gestern war) ein wenig kneippen gehen- aber auch das ist ja hervorragendes Muskeltraining- es muß ja nicht immer Schwimmen sein- durch Wasser waten ist auch gut. Den Hunden ging es gerade bis zur Schulter.

Genau richtig für die wichtigtuerische Julie: Balli-Rettungsaktionen kein Problem- durch dieses Wasser konnte man schreiten wie Moses selber. Soweit ich einen Ball werfen kann, war es in Wat-tiefe. Julie kann total überheblich durchs Wasser schreiten! Sie kriegt dann so einen Angeberblick und einen stolz geschwungenen Parade-Wimpel-Schwanz!!!

Flytie wird gerade konditioniert, Ballis zu mir zurückzubringen- Manchmal kann er das schon recht gut- er bringt in meine Nähe, ich wende mich ein wenig ab, fange seinen Körper vorsichtig mit einer Hand, streichle und lobe und tausche dann mit der anderen Hand Balli gegen Futterstück. Das Bringen haben wir also bald. Er ist schon total stolz, wenn es ihm gelingt. Vor allem, wenn Julie das Balli nicht gefunden hat, aber er schon. Dann bringt er und kassiert die Lobeshymnen und freut sich!!

Nachdem man auf der Donauinsel ewig geradeausgehen kann, eignet sie sich gut für Entfernungstraining. Letztes Mal war fürs Flytie Liegen auf Entfernung (nur mit Hörzeichen natürlich) dran, diesmal habe ich mit Steh angefangen. Damit es nicht ganz so schwer ist, habe ich ihn aus der Bewegung nur an strategisch guten Stellen zusammen mit Julie gestoppt- mit einem ausgebildeten Hund nehmen die Kleinen ja gerne die Bewegungen und Positionen ihrer Vorbilder einfach ab- das hat also super funktioniert.

Sonst war unsere Hauptübung: Flytie und Julie abstellen, bleib sagen, weggehen auf Ballwurfweite, anhalten, umdrehen, warten, auflösen und Balli hinter Julie und Flytie werfen. Wer am besten aufgepaßt hat, bekommt es!

Das ist eine super Übung zum sicheren Bleiben-Lernen und auch für gute Stehs, bei denen nicht noch allmählich vorgetapst wird.

Essentiell ist es, den Ball hinter die Hunde zu werfen, damit die Erwartung den inneren Zug zum Hundeführer (der das Vortapsen verursacht) aufhebt.

Ich schaffe es sogar, meine Trialhunde in schafarmen Zeiten mit solchen Trockenübungen in Trialform zu halten!  🙂

Flytie hat das toll gemacht, und Julie hatte auch viel Spaß. Schade daß es so kalt und windig war, denn eigentlich hätte ich gerne bis zu meinen Vorstellungen in zwei Wochen noch  meine ziemlich streifig gebräunten Schultern durchgegart, denn so wie sie sind schauen sie in meinem schulterfreien Kostüm ziemlich merkwürdig aus! Aber vielleicht kommt ja der Sommer bis dahin wieder! 🙂

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