Gesundheitsuntersuchungen: Update 2017

Ein Schwung Lightspeeds hatte wieder Gesundheitsuntersuchungen: Wolfgangs Toryhill Nick, der irische Import, der zu Silvester ein Jahr geworden ist,ist frei von erblichen Augenkrankheiten (samt Gonioskopie) und HD-, ED- und OCD-frei

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Wolfgangs Kass (LS Kassiopeia), sein Jon (Lightspeed Navajo) sowie Nora (LS Narnia) und auch deren Mama Darla (Lightspeed Darjeeling), die schon unglaubliche zehn Jahre alt wird, sind ebenfalls frei von erblichen Augenkrankheiten.

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Sonne, Schnee und Zackelschafe

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Meine Hunde und ich sind Fans von diesem Sheepdog Center, der Szarvas-Tanya in Ungarn, südöstlich von Budapest.

Nicht nur gibt es dort unendliche Weiten zum Herumtoben für die Hunde sowie Felder in jeder Grösse bis zu enormen Outrun-Feldern, auf denen die Gefahr besteht, dass der Hund verloren geht, weil es keine Grenzen gibt, die ihn halten würden. (nachdem es aber auch keine Strassen dort gibt, kann aber auch dann weiter nichts passieren, ausser dass man eben warten muss, bis er wieder zurück findet). Die Zackelschafe gehen für Anfänger und Fortgeschrittene und auch genauso für andere Rassen als Border Collies.

Um das Hüteurlaubserlebnis komplett zu einem Vergnügen abzurunden, wird man auf Wunsch auch noch mit Vollpension bekocht. Ich liebe die ungarische Küche ja für ihre noch unverfälschte Verwendung von ausschliesslich „echten“ Lebensmitteln. Dort kocht man wirklich noch echtes Essen, keine Packerl oder Fertigmischungen.

Der Cholesterinspiegel wird zwar nicht geschont und eine Diät braucht man nach so einem Wochenende auch. Aber es macht einfach glücklich.

Glücklich zurück kamen auch die Hunde, die sich so richtig austoben konnten und endlich wieder soviele Kilometer laufen durften wie sie gerne wollten. Die kleine Nora hatre beim Nachschlafen am Montag noch einen zufriedenen Grinser auf.

Ebenfalls dabei war Kerry und seine Mama Cherry, die holländische Zuchthündin aus dem Zwinger vom sonnigen Garten, die sich nach ihrem Herbstwurf wieder ein entspannendes Hütewochenende gönnen durfte.

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Und Hannes Weber mit Josie, Lightspeed Love Affair, und seinem neuen irischen Import Dreamwork Gealai, ein kräftiges, freundliches Bärchen mit angenehmem ruhigen Temperament. Gealai durfte natürlich ein bisschen an die Schafe und sah auch da cool und vielversprechend aus.

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Für die kleine Josie gab es die Möglichkeit, einmal so richtig riesengrosse Outruns auszuprobieren. So gross, dass sie eine neue Richtungsanweisung annehmen lernen musste, um noch einmal über einen kleinen Hügel hinaufzulaufen, auf dem die Schafe positioniert waren.

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Auf diese Aufgabe freue ich mich schon mit meiner kleinen Nora beim nächsten Mal in der Szarvas-Tanya. Nora hat mir viel Freude gemacht, dieses Wochenende. Sie war durchgehend sehr exakt, genau und konzentriert. Wohl zum Dank für das schöne Wochenende! 🙂

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Warnendes Nachwort für winterliche Hütepfeifen-Verwender:  Ca. ab minus acht Grad sind Metallpfeiferl mit Vorsicht zu verwenden. Wenn man sie eine Weile nicht im Mund hat und dann wieder pfeifen will, muss man sie unbedingt vorher vorsichtig kurz aufwärmen. Die Zunge friert nämlich sonst in Null-Komma-Nichts am Metall an! Das gilt auch für Aluminium. Bekommt man dann die spontane Panik und zieht das Pfeiferl schnell ab, folgt natürlich auch ein kleines Stück Zungenoberfläche. Bis die wieder nachgewachsen ist, steht einem dann eine längere schmerzhafte Zeit bevor. Ja, das habe ich vor vielen, vielen Jahren einmal ausprobiert und kann es nicht zur Wiederholung empfehlen! 😉

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Hier habe ich übrigens einen Link gefunden, der zeigt, wie die Aufgaben bei einem Sheepdog Trial für die praktische Arbeit verwendet werden können. Die traditionellen Aufgaben sind tatsächlich so gut ausgedacht, dass man sie unverändert als Ziel bei der Hütehunde-Ausbildung stehen lassen kann. Ein Hund, der für Trials gut ausgebildet ist, wird auch auf alle Fälle ein nützlicher Koppelgebrauchshund sein.

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Kostbare Dezembersonne

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Ich bin kein Winter-Fan. Eine langweilige, anstrengende Jahreszeit. Ich mag keine Kälte, keinen nassen Regen und keinen eisigen Gatsch auf heimkommenden Hunden.

Manchmal bemüht sich der Winter und tut so, als ob er eigentlich doch eh ganz schön wäre. Naja. An einzelnen Tagen. zB. letzen Samstag. So ein seltenes Ereignis muss man gleich für Familienfotos am Plateau in Königstetten nutzen.

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Der kleine irische Nick ist jetzt schon fast ein Jahr alt und schon ein stattliches Bürschlein von 55 cm Schulterhöhe geworden. Er strotzt vor Energie und ist bereit zu allem. Ein freundlicher, unternehmungslustiger Junghund, genau so wie es gehört!

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Von Darla ist es immer leicht, schöne Fotos zu machen, weil ihre Grundeinstellung einfach „Bereitschaft“ ist. Das hat sich auch mit ihren zehn Jahren noch nicht geändert!

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Guin und Glen sind da weniger Fotofreunde. Wenn sie merken, dass man sie fotographieren will, verfallen sie geradezu innerlich. Bekommt man sie irgendwie doch schön aufgestellt, haben sie keine Ohren mehr und es laufen ihnen geradezu virtuelle Tränen die Wangen runter!!

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Die zwei muss man also so nehmen, wie sie gerade sind. Da gibt es keine „Standardfotos“.dsc09469dsc09466

Hier haben wir Nora und ihren Lehrling Lillan. Lillan bewundert Nora sehr. Wo immer Nora hingeht, da geht Lillan auch hin. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass sie für Noras Freundschaft hart arbeiten muss.

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Nora, genauso wie Guin, haben sich entschlossen, den Haarwechsel wieder mitten im Winter vorznehmen. Sie sind beide völlig haarlos. Wenn sie an kalten Tagen warten müssen, gibt es Mäntelchen!

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Aber an diesem wunderschönen sonnigen Dezembertag konnte man wieder ein bisschen Kraft tanken für die vielen eisigen, trüben, nassen, trostlosen Tage dazwischen.

Hier ein bisschen Nick, den Wolfgang schon über grosse Distanzen sehr schön handlen kann.

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Das ist Glen, immer schön anzuschauen bei der Arbeit.

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Und hier ist Lillan. Sie hütet eigentlich erst Nora, nicht die Schafe. Aber es schaut trotzdem süss aus! 🙂

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Jedenfalls ist das grosse Feld in Königstetten ein Vergnügen, besonders an schönen Wintertagen! Das Feld steht noch den ganzen Winter zur Verfügung. Man kann sich bei Wolfgang melden, wenn man ein bisschen Distanztraining für seine Hunde braucht!!

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November: Regen, Matsch, Training, Trial und Turnier

Es ist November. Ich bin ohnehin schon kein grosser Fan des Winterhalbjahres. November ist aber neben dem trostlosen Jänner einer der tristesten Monate des Jahres. In der letzten Woche ist es ungemütlich kalt geworden, dazu kam ein hartnäckiger Regen, der aus unseren Trainingsplätzen Matsch- und Schlammseen macht.

Leider gibt es deshalb für diesen Bericht kaum Fotos. Die Kamera durfte zu hause im Trockenen bleiben, da ging es ihr besser.

Diese Gruppenbilder entstanden in einem unerwarteten, wenn auch kurzen Besuch der Sonne bei unserem Trainings-Wochenende in der Szarvas-Tanya in Ungarn.

Petra Szarvas hat Ungarns momentan einzige 2 Klasse 3-Hunde. Ihre Meggy ist jedenfalls wirklich ganz erstklassig auf internationalem Niveau ausgebildet.

Nachdem wir letztes Mal vor dem Trial in Bánk ihr Trainingscenter besuchen durften, konnten wir auch feststellen, dass sie ganz ausgezeichnete Trainingsbedingungen hat.

Das Center ist ausgerüstet für Anfänger bis EM-Starter, es hat zwei Gästezimmer und ein Matrazenlager für 10 Personen. Und die Verpflegung (Vollpension von Petras Mutter gekocht) ist grossartig.

Mit den jungen Hunden, Nora und Kerry, konnten wir am ganz grossen Feld an der Erweiterung der Outruns arbeiten und hatten grosse Freude, wie grossartig ein gut veranlagter Border Collie Distanzen generalisiert. Habe ich schon erwähnt, dass Border Collies einfach etwas Grossartiges sind!!

 

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So vorbereitet sind wir am 19.11. beim Bergmichlhof-Trial in der südlichen Steiermark angetreten. Nora war unglaublich brav und hat einen tollen Lauf in Klasse 2 abgeliefert. Nicht nur hat sie brav gefolgt, sondern sogar noch eigene hilfreiche Dinge zur Arbeit beigetragen! Ich war total begeistert von diesem neuen Level an Zusammenarbeit!!

Am Samstag hat sie jedenfalls die Tageswertung in Kl.1 gewonnen.

Am Samstag wurde spätestens am Nachmittag das Wetter besonders novemberig. Nass, kalt, der Parcours eine Rutschpartie durch Gatsch und Schlamm, mit unvermindertem erfrischendem Wassersegen von oben. Fotos gibt es also leider keine. Aber wenn man sich eine verschlammte Wiese vorstellen kann, hat man auch so ein realistisches Bild vor Augen. Schade. Es ist so sonst so hübsch auf diesem Biohof von Stuller und Partner!

Die Schafe sind jedenfalls sehr gut gehandelt und perfekt trialfertig. Der Parcours dort ist eher klein, was ihn aber auf gar keinen Fall einfacher machte. Ein kleiner Parcours gibt den Schafen meist besonders viele und leichte Möglichkeiten, über die Feldgrenzen hinauszulaufen.

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Am Sonntag waren wir nicht am Bergmichl-Trial sondern bei der Austrian (Agility) Border Collie Championship in Königstetten. Wir hatten viel Spass auf diesem Turnier. Es gab viele, viele Läufe (vier pro Hund, incl. Finale und Spiel).

Wir gratulieren wieder Pascale Kühn zum Titel Austrian Border Collie Champion. Dieses Jahr gewann sie aufgrund des etwas aussergewöhnlichen Auswertungsschlössels mit Hemp und einem Fehler aber einer um eine Sekunde schnelleren Zeit im Finale als Lightspeed Elaine, die ohne Fehler unterwegs war.

Es gab viele sehr nette Sachpreise, die ich mit meinen Hunden alle gekonnt umschiffte. Statt dessen gewann ich mit Guin das einzige, wofür es „nur“ eine Urkunde gab und keinen Sachpreis, nämlich das Open Turnier (mit dem man sich für das Finale qualifizierte).

Guin und Nora waren beide im Finale, das 18 Hunde erreichten). Mit einem Abwurf dort wurde Guin Final-Fünfte.  Brav! Das war jetzt ihr Wiedereinstiegs-Turnier nach ihrer Sterilisation vor einem Monat.

Mit Nora war in diesem Finallauf ein Mitarbeitergespräch über das Bleiben beim Start notwendig. Nach dem Dis, wegen Überschreiten der Startlinie (beim Durchlaufen meines Bleib-Kommandos) und ein paar pädagogischer Distanz-Kontroll-Übungen über die erste Hürde hinweg lief sie sehr schön und sauber. Aber nach einer Dis ist das bekanntlich oft genau so. 😉

Meine Leihhündin Jessy wurde Erste in der LK1.

 

Währenddessen ging in der Steiermark das Bergmichlhof-Trial weiter mit dem zweiten Tag. Josie, die sich dieses Jahr zu einer richtig verlässlichen, erwachsenen Arbeisthündin entwickelt hat, gewann die Trial Kl.2 Gesamt und wurde Zweite im Interrace.

An einem anderen Ort an diesem Wochenende schaffte Lightspeed Kensington, Keanu, ein V in der GH1. Keanu ist ein sehr energetischer, temperamentvoller Hund, der sehr ausdrucksvoll arbeitet aber wegen seiner Geschwindigkeit nicht ganz so einfach zu kontrollieren ist. Wir gratulieren!!

 

 

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Rebenlandtrial und Slowenien

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Trials im Rebenland, an der südlichsten Kante Österreich, wo man über die Koralm geradewegs nach Slowenien spazieren kann, gehören zu den schönsten Trialsettings, die wir in Österreich zu bieten haben. Hier gibt es die lokalen Krainer Steinschafe, eine zarte, extensive Rasse, die in der Region bei der fachkundigen Gastronomie sehr für ihr wildartiges Fleisch geschätzt wird. Krainer Steinschafe sind wunderbare Trialschafe, mit denen man aber achtsam umgehen muss. Wenn sie dem Hund einmal misstrauen, gewinnt man ihr Vertrauen meist nicht mehr innerhalb des Laufs zurück. Bei diesem Trial wurde insbesondere das Shedden zum Test. Viele Teams mussen im Sheddingring unverrrichteter Dinge „verhungern“.

Dafür gönnte uns das Wetter nach einem nebeligen Anfang am Freitag für die „kleinen“ Klassen 1 und 2 wunderbaren Sonnenschein, und so wurde das Zuschauen und Warten zum wahren Vergnügen.

Richter Alun Jones richtete mit viel ehrlichem Interesse für Handler und Hunde und merkte sich nicht nur die Starter sondern auch jeweils die Punkte, die die Teams im vorherigen Lauf in den einzelnen Parcoursteilen erhalten hatten! Beeindruckend!!

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Ich startete die kleine Nora, die im ersten Lauf die Schafe zwar noch sehr schön eigenständig auf die Fetchlinie drückte (von der sie hartnäckig abdriften wollten), aber dann nicht mehr gelaunt war, mir wieder das Kommando zu überlassen, sodass ich in den Parcours gehen und das Ruder wieder an mich nehmen musste.

Im zweiten Lauf aber war sie wieder sehr gut auf Sendung und erreichte 86 schöne Punkte.

Mein Leihhund Kerry lief in Kl.1 zweimal mit 84 Punkten (jeweils ein Tor versäumt- die Seiten kommandos sitzen noch nicht). Es macht viel Spass mit ihm!

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LS Love Affair, Josie, lief sehr souverän und flüssig in Kl.2. Sie ist in diesem Jahr richtig erwachsen geworden. Nächstes Jahr geht es auf in die Kl.3.

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In Kl.3 gewann Wolfgangs erfahrene und wie immer annähernd perfekte Darla (Lightspeed Darjeeling). Am dritten Platz landete ihre Tochter Kass.

Nachdem ich bei der Quali in Kl.3 diese Saison nicht starte, fuhren wir am Freitag abend weiter nach Slowenien, wo wir eine Braut von Flyte besuchten, Ciara Joy Ovcarska, Amy genannt. Sie war auch beim Trial in Kl.1 gestartet und ist eine starke, ruhige Hündin.

Ihre Besitzerin Kaja hat einen Pferdehof nahe Ljubljana, wo sie auch ein Trainingscenter für Hütehunde betreibt. Wegen der Raubtiere- hier gibt es sogar Bären, die in den Wäldern herumstreifen und für die ein paar Schafe angenehm flauschige Appetithäppchen sind- gibt es hier mehr Herdenschutzhunde als Border Collies, mehr oder weniger an jeder Ecke einen- also fürs Haus einer, für die Pferde einer und für die Schafe zwei. Alle waren aber durchaus neutral uns gegenüber. Wir waren angehalten, sie nicht zu streicheln, damit sie fremden Leuten gegenüber nicht zu freundlich werden. Wer ein Herz für Herdenschutzhunde hat, findet auf der Unterseite der Vermittlungshunde diesmal eine junge Maremma-Hündin finden, die in Triest bei Paola mit LS Ian und deren Herde lebt. Die Jäger wollen dort schonungslos gegen die immer mehr werdenden Kojoten und Wölfe vorgehen und haben gedroht, auch die Herdenschutzhunde zu erschiessen, wenn sie im Weg sind. Paola hat eine ältere Hündin, die sich ohne ihre Herde wohl nicht umplatzieren lässt, aber die halbjährig Hündin könnte noch ein anderes Zuhause annehmen.

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Oben Amy, unten ihr Sohn von Flyte, der schöne Dex. Dex arbeitet genau wie Flyte. Deshalb war es für mich ein Vergnügen, ihn ein bisschen arbeiten zu dürfen. Hier weiss ich genau, an welchen Schrauben ich drehen muss. Alles ist so einfach! Es hat mich sehr gefreut, ihn und seine motiverte Besitzerin kennenzulernen.

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Falls es einmal jemanden nach Slowenien verschlägt, kann ich einen kleinen Besuch in Kaja Spruks Center empfehlen, und danach einen Ausflug in die entzückende Stadt Ljubljana, deren freundlicher, offener, leicht mediterraner Flair und bezaubert hat.

Damit es auf der Welt auch in Zukunft immer genügend Border Collies gibt, durfte Flyte am 1. 11. die schöne chocolate Hündin Dance with me Dajavera decken, eine sehr energetische und toll ausgebildete Hündin, die im Sport sehr erfolgreich läuft. Toi toi toi für tolle Neujahrsbabies!!

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Ungarn: immer eine Hütereise wert!!

In Ungarn bin ich immer gern, ob zum Trainieren oder zum Triallen. Dort ist genügend Platz, dass sich die Hunde so richtig austoben können, die Leute arbeiten zusammen, und auch am Abend nach dem Samstagtrial wird gemeinsam etwas organisiert und für alle ein lustiger Abend gestaltet. Manchmal wird da ein Gemeinschaftssaal gemietet und gekocht, diesmal wurden Pizza und Getränke für alle in die Lobby der Pension bestellt und mit Anfängern und Fortgeschrittenen in wilder Kombination Pool gespielt, dass sich die Kös bogen! Gut gemacht, ungarische Nachbarn! So macht es einfach Spass.

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Das Trial selber war sehr fair. Die Schaf konnten bei perfektem Handling auch perfekt gehen, quittierten aber Diskussionen zwischen Hund und Handler gerne mit Ausbruchsversuchen. Wusste der Hund nicht wirklich, was er tun sollte, liefen sie auch unerbittlich davon.

Die Kulisse mit den riesigen Kohle-Meilern war unverwechselbar, wenn auch anfangs ein kleines bisschen einschüchternd.

Da das Trialfeld nach hinten zu abfiel, war ein Podest unbedingt notwendig, um wenigstens den Schafsteller zu sehen. Es war sehr spannend, den Hund am Outrun verschwinden zu sehen und dann hoffen zu müssen, dass die Schafe kurz später gesittet und auf der richigen Linie über die Kuppe auftauchen würden! Einer Kl.3 war diese Aufgabe auf alle Fälle würdig!!

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Dani hatte ihr Trial-Richter-Debut und konnte mit der braven Freni, die jetzt auch schon neuneinhalb Jahre alt ist, einen nahezu perfekten Demonstrationslauf hinlegen.

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Aus diesem verzweifelten Single-Ansatz mit Flyte wurde natürlich nichts. Diese Schafe wollten nicht auseinander.

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Aber am Sonntag gelang mir mit Flyte ein schöner 89 Punkte Lauf samt Single! 🙂 Gesamt zweiter Platz, nach Petra Szarvas mit der wirklich sehr tollen Meggy.

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Die kleine Nora hat sich sehr bemüht und über grosse Strecken sehr ordentlich und exakt gearbeitet. Wir müssen noch ihre Bestrebungen in den Griff bekommen, Schafe für ihrer Meinung nach unerlaubte Gedanken schon einmal vorauseilend zu bestrafen. 😉

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Die Siegerin in Kl.2 war Bonnie, eine tricolor-kurzhaar Hündin, die die Schafe immer genau richtig führt.

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Die kleine Josie ist auch erwachsen geworden und lief sehr schön in Trial Kl.2. Zweiter Platz, um einen einzelnen Punkt. Das hätte natürlich auch ganz leicht der Sieg sein können. Aber nachdem der Bewerb ja auch die ungarische Meisterschaft war, ist es schon schön, dass den Titel auch tatsächlich ein Ungar erarbeiten konnte.

Auf Josie sind wir natürlich sehr stolz.

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Die Entdeckung der Saison war für mich das Hütehunde-Trainingscenter von Familie Szarvas, die Szarvas-tanya.

Zimmer und Matrazenlager für Handler und Hunde, grosse Felder, ganz grosse Felder und richtig riesige Felder, sowie ausreichend Zackelschafe für jeden Bedarf!

Dorthin fahren wir wieder!! Ich freue mich sehr, dass wir dieses Center entdecken durften!!

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Auf dem Weg zum ganz grossen Feld zum Üben von den so richtig grossen Outruns!!

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Hier arbeitet Beta einen solchen Outrun. Am anderen Ende kann man Petra als winzigen rosa Punkt erkennen.

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Mein Noral

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Danis Alma

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Dieser Artikel hat leider ein trauriges Nachwort:

Die tolle ungarische Hündin Bonnie ist zwei Tage nach dem Trial gestorben. Herzwurm. Die Übertragung des Herzwurms geschieht über Mückenstiche und deshalb ausschliesslich im Sommer.

Wenn man also im Sommer Länder besucht, in denen Herzwurm-Erkrankungen vorkommen, so zB. Ungarn oder Italien, sollte man nachher eine Behandlung mit einem Wurmmittel vornehmen, das auch gegen Herzwurm wirkt. Angeblich ist das zB. bei Milbemax der Fall. Dieses Mittel kann auch nach dem Besuch in einer eventuellen Risikoregion verabreicht werden.

Wartet man aber zu lange und will später untersuchen, ob es zu einem Herzwurm-Befall gekommen ist, ist der genaue Nachweis und auch die Behandlung schwierig. Gibt es nämlich schon einen starken Befall kann es bei Abtöten der Herzwurmlarven zu einer Verstopfung der Arterien durch tote Larven kommen. Auch das kann zum Tod des Hundes führen.

Ivermectin wäre ein wirkungsvoller Wirkstoff gegen Herzwürmer, aber bei Hütehunden sollte man bei Medikamenten mit diesem Wirkstoff wegen dem noch nicht restlos erforschten MDR1-Defekt aufpassen.

Eine ivermectin-freie Alternative zur Profylaxe wäre Lufenuron. Wir werden in Zukunft bei Ungarn- und Italienbesuchen noch genauer auf entsprechende Profylaxe oder Nachbehandlung achten.

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Österr. Hütehunde-Staatsmeisterschaft 2016

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Die Hütehunde-Staatsmeisterschaft fand dieses Jahr in Harmersdorf statt. 100 lustige, kleine, dunkle Zackelschafe mit ihren auffällig abstehenden Zweihorn-Hörnern standen zur Verfügung. Für Kl.1 und 2 gab es ein sanft abfallendes Feld, begrenzt durch hochstehenden Mais zu beiden Seiten.

Für Kl.3 aber waren Outrun und der Anfang vom Fetch wirklich eine Herausforderung. Wenn man das nächste Bild gross aufzieht, sieht man jenseits der in der Mitte durch das Bild laufenden Hecke, die einen Bach verbirgt, auf der linken Seite im Feld vor den Bäumen ein kleines oranges Hütchen. Dort waren die Schafe gestellt. Es musste also der Hund irgendwie in das andere Feld geschickt werden, möglichst ohne den Outrun zu kreuzen. Dann wurden die Schafe geliftet und über einen geknickten Fetch über die Brücke in das hiesige Feld geholt, wo es das Dreieck an Toren, sowie Shed, Pen und Single zu absolvieren gab.

Den Hund zu den Schafen zu manövrieren und noch ein paar Punkte zu behalten erwies sich als ziemlich schwierig. Schickte man rechts und überquerte er selbständig den Bach, konnte er entweder im hohen Feld rechts hinten verschollen gehen oder direkt auf die in einem grossen Pferch beim Hof hinter diesem Feld zulaufen. Wenn er diese Schafe einmal fixiert hatte, war es schwierig, ihn aus der Ferne zum linken Feldende zu pfeifen.

Schickte man links und verpasste er den Einstieg über den Bach, musste man die Brücke sehr genau treffen und auch dann keinen Fehler beim nach-links-Lenken im anderen Feld mehr zulassen. Sonst war der Outrun gekreuzt und 19 von den 20 Outrunpunkten waren dahin!

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Jedenfalls war es sehr spannend, diesen interessanten Parcours zu probieren.

Auf meinen Flyte bin ich sehr stolz, der sich beide Male sehr gut dirigieren liess und ziemlich gut zu den Schafen fand. Leider war ihm das Glück dann an beiden Tagen nicht hold. Am Samstag zogen die Schafe beim Fetch extrem in Richtung Heimatpferch, sodass die Brücke nicht zu treffen war. Flyte versuchte zwar, die Schafe ohne Brücke durch den Bach zu bringen, aber da konnte ich ihn wegen der Bäume, die die Sicht völlig verstellten, nicht mehr helfen, und alleine schaffte er es nur, zwei von vier Schafen ins vordere Feld zu holen.

Am zweiten Tag arbeiteten wir uns über den ganzen Parcours. Auch diesmal schickte ich ihn links, um ihn gleich ganz links hinten im Feld den schwierigen Durchschlupf durch den Bach nehmen zu lassen. Am Sonntag schaute er sich diesen Durchgang zwar noch einmal an, entschied sich dann aber, doch in die Mitte des Feldes zu laufen und die Brücke zu nehmen. Das galt nicht als Kreuzen. 🙂 Aber manchmal ist es einfach lustig zu sehen, wie Hunde denken.

Jedenfalls konnten wir am Ende des Parcours noch Shedden, aber während wir die zwei Schafe abtrennten, drehten sich die anderen drei um und liefen flugs aus dem Parcours, wo sie bereits eineinhalb Tage gelernt hatten, dass es heim zu den anderen Schafen ging.

Auch Danis braver Freni ging es ähnlich. Bei ihr war es beim Single. Trials können schon frustrierend sein! 😉

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In Kl.3 konnten jedenfalls die heimischen Hunde von Kathrin Gleis einen Doppelsieg einfahren. Gate wurde Staatsmeisterin 2016 und Cube Vize-Staatsmeister. Dritte wurde Lightspeed Darjeeling (Darla), gefolgt von ihrer Tochter Kass. Meine Guin, die ebenso wie ihre Mama Julie mit zunehmendem Alter immer leichtfuttriger wird und deshalb leider auf Dauerdiät gesetzt ist, hatte nur den Mistsack und dessen leckeren Inhalt im Sinn, als sie startete. Schnitzel- und Muffinreste schwirrten ihr ganz offensichtlich bei jedem Richtungswechsel durch den Kopf. Naja, irgendwie schafften wir es zweimal über den Parcours. Das reichte bei den Schwierigkeiten dieses Feldes diesmal für einen fünften Platz für Guin. 🙂

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In Kl.2 gab es einen ganz normalen Dreieecksparcours. Hier wurden durchwegs schöne Leistungen gezeigt- es entschied sich also bereits an einem Shed-Fehlversuch, wer den Titel bekam. Marion Fuchs‘ Dean siegte hier, gefolgt von Wolfgangs Lightspeed Navajo (Jon) und meiner Lightspeed Narnia (Nora) Lightspeed Love Affair (Josie) zeigte ebenfalls sehr schöne Läufe, aber ganz am Ende vom zweiten Lauf zwickte sie ein Zackelschaf beim Zusammenholen nach dem Shed ein wenig.

Richter Erik Holmgaard war mit Schafberührungen diesmal besonders streng und winkte die Hunde, denen eine passierte, sofort aus dem Feld.

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In Kl.1 durfte ich mit Leihhund Kerry vom Sonnigen Garten starten, dessen Eltern Cherry und Aslan ich schon in Trials geführt hatte. Auch Kerry verlor am Samstag ein wenig die Geduld mit den kleinen schwarzen Schafen und wollte sie durch Schubsen beschleunigen, was der Richter nicht durchgehen liess. Aber am Sonntag lief er sehr brav, nachdem ich ihn diesmal viel stärker an der Kandarre hielt. Eigentlich mag ich ja die Hunde nicht an jeder Ecke ablegen, aber bei diesen Schafen war es tatsächlich eine günstige Strategie.

In Kl.1 gewann jedenfalls Alexandra mit Astra Filou, gefolgt von Alma Moonrunner, einer Tochter von Lightspeed Kerryglen. Ihr Bruder Alaba konnte Vierter werden. Dazwischen platzierte sich der Kelpie Dash! Sehr schön, wieder einmal einen Kelpie bei Trials zu sehen, und dann gleich so erfolgreich!

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Julie war nur zum Zuschauen mitgekommen, hatte aber viel Spass dabei und nutzte jeden Zentimeter, um mit der Nase möglichst nah am Geschehen, also direkt am Zaun zu liegen, auch wenn sie dadurch am Sonntag nachmittag im Regen liegen musste!

Danke für eine spannende Veranstaltung mit tollen Zackelschaf-Horn-Pokalen.

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