Lightspeed K-Wurf: Darla x Gary

Business Woman Darla konnte es gestern nachmittag, am 22. 05, 2012 nicht mehr erwarten. In einer Ruck-Zuck-Aktion ist sie an ihrem ersten Tag, an dem sie nicht mehr zu den Schafen mit durfte, in die Wurfkiste gehüpft und hat sieben wunderschöne und ziemlich gleichmässige Welpen auf die Welt gebracht, als wäre das für sie eine ganz normale Beschäftigung für einen langweiligen (schaflosen) Nachmittag.

Die Geburtsgewichte liegen, wie bei unseren Welpen üblich, zwischen 190 und 260 Gramm. Aus diesen kleinen Zwutschgerln werden unglaublicherweise in spätestens einem Jahr ganz normal grosse, wenn auch arbeitslinientypisch eher leicht gebaute, Border Collies geworden sein!! :)

Hier kommt die kleine Vorstellungsrunde. Wir haben schon einmal (provisorische) Namen vergeben, damit wir uns das stelzige “Bub Nr.3, Mädchen Nr.2″ ersparen. Die Namen können sich aber natürlich noch jederzeit ändern, zumindest bis zur Zeit der ersten Ausstellung von offiziellen Papieren, mit 5 Wochen, wenn der Impfpass und der Augentest fällig wird.

Bub Nr. 1,”Kilimanjaro”, vermutlich schwarz-weiss, weissfaktoriert, 196 Gramm

Bub Nr. 2, “Keltic”, tricolor, 240 Gramm

Mädchen Nr. 1, “Kassiopeia”, vermutlich schwarz-weiss, 261 Gramm

Mädchen Nr. 2, “Koh-I-Noor”, tricolor, 234 Gramm

Bub Nr. 3, “Keanu”, schwarz-weiss, weissfaktoriert, 232 Gramm

Bub Nr. 4, “Kerrygold”, tricolor, weissfaktoriert, 242 Gramm

Bub Nr. 5, “Kon Tiki”, schwarz-weiss, 195 Gramm

Wie man an Darlas glücklichem Lachen sehen kann, ist sie eine sehr zufriedene Mami mit genauso zufriedenen Babies!

Zumindest vier der Kleinen sind, wenn man genau schaut, als Tricolors zu erkennen. Manche Tricolors werden ja schon mit deutlich abgezeichnetem Tan geboren. Andere haben bei der Geburt nur ein paar braune Haare unter der Schwanzwurzel. Dadurch sind sie genetisch bereits als Tricolors identifiziert. In den nächsten Wochen kann sich dann noch mehr oder weniger Tan entwickeln, wobei sich das Schwarz an den Beinen und an den Wangen noch nach Belieben braun färben kann und die typischen braunen Augenbrauen sich herausbilden können. Wir lassen uns also überraschen, wieviel Tan noch auf uns zukommt!!! :) Einer der Buben schaut jedenfalls jetzt schon aus wie sein Papa Gary, und eine kleine Darla ist auch dabei. :)

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World Dog Show Salzburg 2012

So. Die World Dog Show in Salzburg liegt hinter uns. 12.000 Aussteller mit 19.000 Hunden waren dort zusammengekommen. Salzburgs Autobahnen waren in alle Richtungen verstopft mit hundegefüllten Autos aus der ganzen Welt. Laut Katalog war das Land mit den meisten gemeldeten Hunden Deutschland mit 2631, gefolgt von Italien mit 2517, dann aber bereits -unglaublicherweise- die Russische Föderation, wo mit 2286 ausgestellten Hunden die Rassehundezucht einen unheimlichen Boom zu erleben scheint! Aus diesem Land waren tatsächlich doppelt soviele Hunde gemeldet wie aus Österreich (1170) oder unserem direkten Nachbarland Tschechien (1374) Die Russen hatten auch ein sehr kompetitives Team samt einem beachtlichen drittem Final-Platz in der Obedience-Weltmeisterschaft, sowie ein sehr gutes Team bei der Dog Dance-Weltmeisterschaft, die ebenfalls am Ausstellungsgelände stattfand!

Das internationale Interesse dehnte sich aber auch in entfernteste Regionen aus:  je ein Aussteller kam aus Aserbaidschan, China, Island, Kasachstan und der Südafrikanischen Union, und immerhin je zwei Hunde aus Australien und Chile! Alle Achtung, wieviel Aufwand und Mühe sich die Hundeliebhaber antun, um ihre Lieblinge international präsentieren zu können.

Dabei kann ich nur hoffen, dass es den meisten Ausstellern dabei auch wirklich um Tier- und Hundeliebe gegangen ist und nicht hauptsächlich um menschliche Eitelkeiten, zu Ungunsten der Hunde. Am heissen Sonntag musste die Feuerwehr mehrere Autos aufbrechen, in denen eingesperrten Hunde schmachteten, während ihre Besitzer im Ausstellungsring auf Erfolge hofften. Für zumindest einen belgischen Hund kam die Hilfe zu spät und er starb qualvoll im kochendheissen Auto. Der Besitzer soll erst eineinhalb Stunden später zu seinem Hund zurückgekommen sein. Mir ist es unbegreiflich, wie man so weit für seine Hunde fahren kann und so viel Aufwand auf sich zu nehmen bereit ist, um dann gleichzeitig so wenig an das Wohlergehen seiner Hunde zu denken, dass einem das passieren kann. Jedem Hundeanfänger wird doch von seinem Züchter jeden Sommer neu eingeschärft, wie vorsichtig man bei sommerlichen Temperaturen mit dem Alleinlassen von Hunden in Autos sein muss!!! Schrecklich traurig, dass unter Profis ein solcher Unfall passieren muss! Von einem qualvoll im Auto verstorbenen Hund berichteten die Medien, Insider-Quellen erzählen allerdings, dass ganze drei Hunde tot abtransportiert worden seien. Ob einer, ob drei, so etwas dürfte wirklich nicht passieren. Über alle Lautsprecheranlagen in der Halle wurden den ganzen Tag doch Autonummern durchgesagt, deren Besitzer bitte schleunigst ihre Hunde aus dem Auto-Backrohr entfernen sollten! :(

In den vielen, vielen Hallen auf der Salzburger Messe war es jedenfalls ziemlich gut temperiert, und trotz der extrem weitläufigen Anlage natürlich gestopft voll mit Hunden, Ausstellern und Verkaufsständen.

Bei den Border Collies sah es so aus:

Hundertsechzig Border Collies aus aller Welt waren gemeldet, und man muss ja neidlos sagen, dass inzwischen der Showtyp beeindruckend gut durchgezüchtet ist. Hier hat fast jeder Hund schon dieselbe Form und Silhouette, abgesehen vom dichten Haarkleid, den Teddybärköpfchen, Knopfaugen, Kippöhrchen, und selbstverständlich der perfekten breiten weissen Halskrause. Natürlich muss ein Border Collie im Show-Ring schwarz-weiss (ausnahmsweise auch australian red) sein. Andere Farben haben nicht viel zu melden.

Zum BOB bei den Border Collies kann man dem italienischen Rüden “Jumpingriver” gratulieren:

Von den 160 Border Collies auf der WDS standen 4 Rüden in der Gebrauchshundeklasse. Diese vier, wohl die einzigen vier mit einer Arbeitsprüfung, waren dem Richter und Breed Specialist John Ritchie durchgehend zu hässlich zum Züchten. Sie wurden ohne Platzierung mit der zuchtuntauglichen Bewertung Gut oder Befriedigend aus dem Ring geschickt. (Aus der Ausstellungsfraktion bekam ich als Begründung, gerade die vier Gebrauchshunde hätten allesamt nicht laufen können und wären deshalb ausgeschieden. Schade und ein wenig merkwürdig, dass gerade die paar Hunde mit Gebrauchsprüfung des Laufens nicht mächtig gewesen sein sollen. Vermutlich muss man dann den Gegenschluss ziehen, dass die Besten ihrer Show-Klassen dann auch die Besten im Sport und beim Leistungshüten sein müssten, jedenfalls  bestimmt viel besser als die vier nicht lauffähigen Gebrauchshunde???)

Ging man hinüber in den sehr feierlichen Ehrenring konnte man dafür bei der Weltmeisterschaft im Dog Dance, sowie bei den Agility Vorstellungen von den Kommentatoren  hören und auch selber sehen, wie ausserordentlich begabt der Border Collie für alle Sparten des Hundesports ist. Freilich waren das andere Border Collies als die im Show-Ring. Die armen Hundeneulinge, die sich hier ein Bild über die Rasse “Border Collie” bilden wollten. Was ist denn nun ein Border Collie und was nicht? Die Show-Freaks sagen über die Arbeitstiere, es wären keine Border Collies, weil sie nicht so ausschauen, wie Border Collies ausschauen müssen, ebenso sagen die Arbeits-Border-Besitzer über die Show-Tiere, sie seien keine Border Collies mehr, weil sie sicher nicht arbeiten könnten. Ist es soweit und der Punkt ist gekommen, dass man nicht mehr von einer Rasse sprechen kann, weil einfach kein gemeinsamer Nenner mehr zu finden ist?

Aus den Leistungsprüfungen kommend bin ich ein sehr vielfältiges optisches Erscheinungsbild des Border Collies gewöhnt. So wie ich die Rasse verstehe und liebe, erkennt man sie an ihrer typischen Art zu arbeiten. Leistungsfähiges Exterieur passt hier zu einem leistungsfähigen Geist. Farbe, Grösse, Felllänge, Ohrenhaltung, etc. variieren typischerweise,aber  trotzdem erkennt man einen Border eindeutig. sobald er zum Arbeiten ansetzt.

Hier zum Beispiel ein athletisches Exemplar beim Dog Dance Wettbewerb am Messegelände am Samstag: http://www.youtube.com/watch?v=VDKf2W7cGuI&list=UUgyFViE5Va0Ahz8L5Cn7vAQ&index=2&feature=plcp

Überhaupt hatte man sich für die Dog Dance WM grosse Mühe gegeben, und eine schöne grosse Halle mit geräumigen und gutbesuchten Tribünen zur Verfügung gestellt. Schöne Beleuchtung und gute Musikqualität trugen zur stimmungsvollen Atmosphäre bei. Schade, dass ich nicht allzu viel von den Dog Dance Bewerben sehen konnte. Ich kann also nicht einmal berichten, wer gewonnen hat. Wenn jemand diesbezüglich Informationen hat, ist er herzlich eingeladen, sie hier hinzuzufügen!

Gut versteckt vor dem wuselnden Publikum am anderen Ende von Salzburg fand gleichzeitig mit der World Dog Show die Weltmeisterschaft in Obedience statt. Wegen der Ausstellungen konnte ich leider jeweils nur am Nachmittag dort zuschauen gehen. Schade, dass für die grossartigen Leistungen der Teilnehmer kein ähnlich schöner Rahmen der Präsentation gefunden werden konnte wie für die Dog Dance-WM. In die Eishalle verirrten sich nur die Teilnhehmer und deren beste Freunde und Verwandte und Betreuer!

Österreich kann stolz sein auf einen Finalisten, nämlich Emanuel Hetych mit Lucky Shot Amazing Fleet, einem schönen Tricolor Rüden mit tollem Ausdruck und super Stopps.

Auffälligst zeigten sich wieder die Hunde aus dem finnischen Zwinger Tending, von denen  es ganze 6 Exemplare ins Finale schafften. Platz 1 und der Weltmeistertitel ging an Christa Enquist-Pukkila mit Tending Able Tiger:

Platz 2 ging an Tending Knight, Platz 6 an Tending Highlight, Platz 7 an Tending Jynx und Platz 8 an Tending Hotspur.

Weltmeister Tending Able Tiger habe ich leider versäumt, dafür habe ich kleine Beispielvideos von Tending Jynx und Tending Airborne, die auf Platz 14 landete:

Tending Jynx: http://youtu.be/MljFNiLD_Kw

Tending Airborne: http://youtu.be/muBL7b9pQuY

Unser österreichischer Finalist Fleet belegte den beachtlichen 12. Endrand. Herzliche Gratulation!!

Hier die eher nüchterne Eishalle von innen: Bei den Qualifikationsrunden wurde in zwei parallelen Ringen gearbeitet. Ganz schön schwierig für die Hunde, da in beiden Ringen von den Handlern und den Prüfungsleitern gleichzeitig kommandiert wurde, und natürlich am Ende der Übungen geklatscht und gejubelt wurde, auch wenn der Hund im Nachbarring noch mitten in seiner eigenen Übung war. Alle Achtung vor der Konzentrationsfähigkeit der Hunde.

Ins Finale schafften es übrigens ausser (Arbeits-)Border Collies auch ein schwedischer Groenendael.

Und so schaut der Salzburger Volksgarten (idyllischerweise direkt neben der Eishalle, in der die WM stattfand) aus, wenn sie voll mit Europas folgsamsten Hunden ist.

Am Sonntag versäumten wir leider das Finale der Dog Dance WM und das halbe Finale der Obedience WM, weil wir auf der Clubschau in Anif, im Süden Salzburgs erneut unser Glück im Ring versuchten. (Ich kann es einfach nicht lassen und muss immer überall selber mitmachen, damit ich wieder berechtigt mitreden kann, wie es in der Border Collie Welt aussieht!) Hier schaffte Flyte bei Richterin Barbara Müller die immerhin zuchttaugliche Bewertung “sehr gut 2″ und Gebrauchshunde-Kollege Quellyane Gomez, der am Tag davor ebenfalls als zu hässlich für ein CAC aus dem Ring entlassen wurde, konnte sein V1 und CAC mitnehmen. Am Vergleichsbild unten sieht man, dass Flyte um ca. 5 cm längere Beine und nur die Hälfte an Fellmenge hat. Richter John Ritchie war auch die Beinlänge von Quellyane Gomez am Samstag noch zu lang, dafür das Fell scheinbar zu kurz. Vielleicht konnte er am Samstag aber auch einfach nicht laufen….

Die britischen Hütehundekollegen im Nachbarring, Bearded Collie, Bobtail und Langhaar Collie sind mit ihrer Fellzucht freilich bereits ein wenig weiter als der Show Border Collie: Hier hat man mit dem Fell bereits den Boden erreicht. Wird es noch ein wenig länger gezüchtet, braucht man demnächst einen Helfer als Schleppenträger, wenn sich der Hund im Trab präsentieren soll.

Aber gar keine Frage, dass diese Hunde schön gebürstet und hergerichtet überaus attraktiv aussehen! Ich finde ja auch, dass so ein richtig plüschiger Show Border mit Teddy-Gesicht ein wirklich entzückender Hund sein kann. Wer gerne einen solchen haben möchte und gerne das viele Fell entsprechend pflegen will, hat mittlerweile viele gute Quellen, ein prachtvolles Exemplar zu bekommen. Wir Hundesportler und Schafehüter würden uns einfach wünschen, dass die Show-Richter nicht wegen der mittlerweile vielen schönen, gleichmässig durchgezüchteten Show-Typen unsere  schlanken, leichten, hochbeinigen Hunde bald ganz aus der Zucht ausschliessen. Ein Rüde braucht immerhin ein Sehr Gut, um züchten zu können. Wenn man mit einem Rüden mit schlichtem,  dafür praktischen Haarkleid und einer Beinlänge, die schnelles Laufen und Springen ermöglicht,  nur mehr ein Gut oder weniger bekommt und damit von der Zucht ausgeschlossen wird, dann drängt sich einem doch der Eindruck auf, dass die Show-Richter einem damit sagen wollen: Uns ist egal, ob ein Border Collie arbeiten kann, wir können die Zucht von so hässlichen Exemplaren einfach keinem Welpenkäufer mehr zumuten. Eine Bewertung, die einem Zuchtverbot gleichkommt heisst nun einmal nichts anderes als dass dieser Richter die Weitergabe von solchen Genen an eine nächste Generation verhindern will.

Wenn das der britische Breed Specialist sagt, werden sich die Züchter wohl danach richten, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der gebrauchstüchtige Arbeitstyp trotz an sich korrektem Gebäude, Gangwerk und Wesen keine Zuchtberechtigung mehr bekommt.

Als kleinen Denkansatz möchte ich an dieser Stelle zwei Bilder von zwei aktuellen genetischen Kuriositäten posten: Hier sind Lone und Bess, zwei junge ISDS-registrierte Border Collies, Kusinen, die aufgrund eines genetischen Rückschlags in der Fellvarietät “Bearded” geboren sind. Aus dieser Familie ISDS-Border-Collies ist also in Zukunft ein ganzer Schwung von echten gebrauchstüchtigen Bearded Collies in dieser sehr charmanten Erscheinungsform zu erwarten. Bei der ISDS, der International Sheepdog Society, geht es nämlich nicht um Haarkleid, Farbe oder Ohrenhaltung. Seit mehr als hundert Jahren, etwa viermal solange wie die Border-Collie-Zucht unter der FCI betrieben wird, führt die ISDS schon ein geschlossenes Zuchtbuch. Diese beiden Bearded Collies, die von einem anerkannten Leistung-Hundezüchter aus Gross Britannien stammen, sind also ganz bestimmt keine Mischlinge aus Border Collie und Bearded Collie. Hier sind einfach alte, lange Zeit rezessiv mitgetragene Gene in einer Familienlinie wieder zum Vorschein gekommen.

Bestimmt haben die ersten Bearded Collies, aus denen die Rasse sich dann entwickelt hat, so ausgesehen. Und bestimmt haben sie auch so gehütet wie diese beiden Exemplare hier. Die Mähr sagt, dass die originalen Bearded Collies gerne im schottischen Heidekraut eingesetzt wurden. Bitte zum Vergleich noch einmal einen Blick auf das Bild von dem wahrhaft prächtigen Bearded Collie oben werfen.  Natürlich ist das viele Haarkleid attraktiv. Aber ins schottische Heidekraut würde man einen solchen Hund doch nur ungern schicken, gescheige denn überhaupt in schottischem Wetter vor die lassen. Bei aller Haarpracht und Schönheit: Ist es nicht auch schade, dass diese beiden hübschen und charaktervollen ISDS-Bearded-Typen bei der FCI weder bei den Bearded Collies noch bei den Border Collies unterkommen dürften? Ich finde das jedenfalls sehr schade. Bei diesen zwei Exemplaren mag es ja egal sein, da die beiden ohnehin reine Hütehunde sind und die FCI deshalb nicht brauchen. Trotzdem finde ich es bedenklich, wenn die Arbeitstypen in allen FCI-Rassen quasi aus der Zucht gedrängt werden, bis man irgendwann nur mehr die Wahl hat, entweder auf den Arbeitstyp oder auf die FCI zu verzichten.

Die Bearded Collie-Freunde mögen mir den Exkurs verzeihen. Bestimmt werden alle Rasse-Fans ohnehin verständnislos die Nase rümpfen und sagen, diese beiden Arbeitshunde seinen ja keine Bearded Collies. Naja, für mich sind sie es, rein historisch betrachtet, absolut! Was sonst! Beim Border Collie liegt für mich die Sache noch viel klarer: Bei einer Rasse, die so schon lange wie der Border Collie unter der ISDS stolz in einem geschlossenen Zuchtbuch geführt wurde, ist es meiner Meinung nach geradezu überheblich von der Organisation, die den Begriff “Border Collie” 75 Jahre nach dem ersten Verein übernommen hat, dem ursprünglichen ISDS-Border Collie das Prädikat “Border Collie” absprechen zu wollen. Der Arbeits-Border-Collie kann eben höchst unterschiedlich aussehen, und sogar der FCI-Show-Standard erlaubt offiziell eigentlich die unterschiedlichsten Farben, Ohrhaltungen und auch die Fellvariante Stockhaar, die aber von den meisten Show-Richter leider nicht als standardkonform erkannt zu werden scheint.

Sollte der Sinn beim Ausstellen nicht eigentlich darin bestehen, schlimme Gebäude-, Wesens- oder andere Zuchtfehler zu erkennen und dadurch eine gleichbleibend gute Welpenqualität zu gewährleisten? Muss es bei den FCI-Hunden immer den Weg zu einem rein optisch ansprechenden Einheitstyp nach Musterfoto gehen, aber leider ohne jegliches Verständins für die Erhaltung der originalen Arbeitsfähigkeiten? Ist ein Hund wirklich nur dann ein Border Collie, wenn er möglichst genau wie die momentan regierenden Top-Show-Champions aussieht?

Zumindest eine erfolgreiche Show ist in Österreich ja zum Züchten vorgeschrieben. Wenn dem nicht so wäre, würden sich die arbeitenden Border Collie-Besitzer sicher nicht mehr immer wieder mit den schlechten Richter-Berichten herumärgern wollen.  In Grossbritannien ist ja zB. gar keine Show vorgeschrieben, um züchten zu können. Nur wer glaubt, sein Hund ist schön genug zum Gewinnen, stellt also aus. Die Arbeitshunde haben ja gar nicht den Ehrgeiz, gegen die Show-Hunde in Schönheits-Angelegenheiten zu gewinnen! Wir wollen nur die Erlaubnis, mit unseren Hunden auch züchten zu dürfen, wenn wir finden, dass sie dazu gut genug sind. Ob ein Hund zu hässlich (oder zu wenig prächtig im Fell) ist, sollte meiner Meinung nach dem Ermessen des Züchters bzw. dem Geschmack des Welpenkäufers überlassen werden. Schliesslich will doch jeder gerne einen hübschen Hund haben. Aber wenn man mit ihm arbeiten will, ist einem bestimmt auch die Pflegeleichtigkeit und Einsatzfähigkeit ein grosses Thema! Das viele  Fell, auf das die Border Collies derzeit selektiert werden, führt so auch dazu, dass man etwa im Agility Sport im Sommer mehr und mehr geschorene Border Collies sieht, weil es ihnen ab Mai in ihrerm Fell einfach zu heiss zum Arbeiten wäre!

Um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, könnte man ja vielleicht, statt der kompletten Rassetrennung tatenlos zuzusehen, etwa eine show-unabhängige Zuchtbewertung, eine Art Körung light anregen? Dann müssten sich auch die Show-Richter nicht mehr mit seltsam gebauten und merkwürdig gefärbten Arbeitsexemplaren im Ring plagen, die möglicherweise nicht so formschön im kleinen Kreis traben können.

Es wäre doch schade, wenn die Rasse gar nicht mehr zusammenzuhalten wäre. Die Kluft zwischen den sportelnden Border Collies bei der World Dog Show 2012 war allerdings bereits so unüberwindbar breit, dass man sich einfach nicht mehr vorstellen konnte, dass einer der V-Hunde die Leistungen der Border Collies im Obedience-Ring oder der Dog-Dance- und Agility-Arena, geschweige denn an den Schafen hätte bringen können. Genauso stellte die Show-Fraktion sehr deutlich fest, dass die paar Hunde mit Arbeitsprüfungen nicht mehr ihrer Vorstellung von einem Border Collie entsprachen. Keiner der in Obedience oder den anderen Sportarten in Salzburg präsentierten Border Collies hätte im Ring wohl eine zuchttaugliche Bewertung bekommen. Jeder, der das liest, möge die Fotos in diesem Bericht vergleichen  und sich selber eine Meinung bilden. Mich stimmt das irgendwie ziemlich traurig.

Der herzige Lightspeed Hyperspace schaffte bei der Clubschau am Sonntag mit seiner Lisa immerhin ein Sehr Gut. Bravo, Gordy!

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Agility-WM-Endquali: Gratulation an die Teams!!!

Mit der Endquali am vergangenen Wochenende steht das österreichische Agility-WM-Team für 2012 fest.

Auf Andrea Foglars immer top-aktueller Agility-HP findet man natürlich die Auflistung: http://www.our-dogs.at/

Herzliche Gratulation an die tollen Teams! Der Agility-Sport hat ein spektakuläres Niveau erreicht, und es wird sehr spannend, zu sehen, wie sich unsere Top-Sportler dieses Jahr im internationalen Vergleich schlagen werden!

Den Goldstandard legte in der Endquali wieder Lisa Frick diesen 8 locker und flockig hingelegten Läufen:

Hoss: http://www.youtube.com/watch?v=07sDg1zn-2g&feature=share

Die Lightspeeds waren bei der Endquali würdig vertreten mit Pascales Lightspeed Elaine, die am 18.ten Rang landete: hier ein paar Videos von ihren Läufen:

Elaine: http://www.youtube.com/watch?v=9ffaEa4wdLE

Elaine: http://www.youtube.com/watch?v=IO9-_j8pQGI

Elaine: http://www.youtube.com/watch?v=RG2qYSfA4zc

und Lightspeed Evening Sky auf dem 23. End-Rang.

Lightspeed Enkelin Achinora vom Sonnigen Garten (Lightspeed Aragorn X Lightspeed Blitz) kam mit ihrem Joachim auf den 17. End-Rang. Hier zwei Beispiel-Läufe dieses Teams aus der 4. WM-Quali:

Achinora A-Lauf: http://www.youtube.com/watch?v=10UvYCzCDv8&feature=relmfu

Achinora Jumping : http://www.youtube.com/watch?v=dap7Yyq1Xaw&feature=relmfu

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Ebenfalls gratulieren möchte ich Marko, der mit Lightspeed Everest in Slowenien den zweiten Platz beim  Ložnica Agility Cup in der A2 geholt hat! Wirklich super gemacht!

Und: ganz aktuell: beim Korneuburger Frühschoppenturnier am 17.05. waren unsere Lightspeeds auch sehr brav: Guin in der LK1: V0, zweiter Platz, in der LK3: Lightspeed Enkelin Achinora vom Sonnigen Garten: erster Platz, Lightspeed Frodo vierter Platz, Lightspeed Fire Flyte fünfter Platz, Lightspeed Evening Sky siebenter Platz in einem schwierigen schnellen und verschnörkselten Lukác-Parcours. Lightspeed Evening Sky wurde ausserdem Zweite im Open Jumping bei ca. 80 Startern mit einem geradezu perfekten Lauf, auf dem dritten Platz wieder Achinora vom Sonnigen Garten. Hier kamen Frodo und Flyte trotz der vielen Starter wieder genau hintereinander, nämlich auf Platz 23 und 24. Scheinbar trainieren wir irgendwie gleich…. ;-) Flyte, immer brav die Augen auf mir! ;)

Und das kleine Guinchen in einer engen Stelle- die rechte Hürde war dann von innen (von meiner Seite aus) anzuspringen: zweiter Aufstiegs-Nuller:

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Mai-Idylle am Biobauernhof

Beim Hütewochenende in Rutzenmoos hatte ich diesmal Guin, Flyte und die Lightspeed-Enkelin Albena mit. Julie hatte Karenz-Vertretungs-Dienst für die trächtige Darla bei Wolfgangs Schafen.

Oben: Queeny und Flyte beim gemeinsamen Fernsehen: Am Horizont wird gehütet. Dieses Programm kann sich ein Border Collie stundenlang ansehen!

Lieber hilft Flyte natürlich mit. Wir hatten dieses Mal ganz, ganz brave Schafe, die sehr gut geeignet waren, um jungen Hunden das Treiben beizubringen, denn die lieben Milchschaf-Mädchen gingen, wenn man sie auf eine Linie legte, ganz brav und in gleichmässigem Tempo weiter, weiter und weiter in dieselbe Richtung. Optimal, um jungen Hunden Selbstvertrauen beim Treiben zu geben.

Für den Fall, dass der Junghund aber trotzdem die Orientierung verliert, muss natürlich ein ausgebildeter Hund am Feld sein, damit im Fall eines Fehlers die Schäflein nicht über den Horizont verschwinden. Wie das so ist mit Geschwistern traut Flyte dem kleinen Guinchen, seiner kleinen Schwester, nicht richtig zu, dass sie das alleine kann (obwohl sie für die anderen Junghunde den Aufhalte- und Aufpass-Job sehr gut selber erledigt hat) Für das Guinchen brauche ich eigentlich keinen Haltehund mehr, aber Flyte findet, er muss gerade bei der kleinen Schwester mitlaufen und aufpassen- er läuft dann in weiten Bögen rund um die Laufrichtung der Schafe, damit er, falls das Guinchen die Kontrolle verlieren sollte, dann genau vor den Schafen ist und eingreifen kann. Ein sehr fürsorglicher grosser Bruder, der Flyte!! :)

Hier schauen zwei Schafe auf das treibende Guinchen nach vorne und zwei auf den schon hinterm Horizont wartenden Flyte:

Guinchen: wo soll ich noch hintreiben, da liegt schon der Flyte!!!

Hier Flyte mit Eva Strobls hübschen Mädchen Queeny und Ylvy, die auch mit grossem Enthusiasmus die Schafe gehütet haben, und sich sogar an den Angoraziegen probiert haben:

Auf Landurlaub war wieder Albena vom Sonnigen Garten mit, damit sie hoffentlich eines Tages die 70 Punkte bei einem ASDS-Trial zusammnebringt, damit ihre Kinder auch ISDS-registriert werden könnnen! Albena hat sich wieder sehr bemüht, brav zu sein. Es gibt halt viel zu lernen für Klasse 1. Damit man eine realistische Chance auf 70 Punkte hat, wäre es gut, einen ganz sauberen Outrun zu haben, keine Flankenfehler zu machen, die Seiten ziemlich gut zu können (am besten auch immer schön rechtwinkelig), und dann sollte man auch ein bisschen Schafe aufhalten und wegtreiben können. Ganz schön viel, um es an ein paar Landurlaubswochenenden zu lernen!! Aber wir tun unser Bestes bis Juni!!!

Für Abwechslung beim Wetter war auch diesmal gesorgt, schliesslich soll ein echter Hütehund auch bei echtem britischen Wetter hüten können: am Samstag gabs also Dauerregen. Original Schottland-Feeling, sozusagen. Bea und Cleo vom Sonnigen Garten sind das schon gewöhnt, denn immer wenn die beiden zum Hüten kommen, schüttet es. Ausser wenn es zur Abwechslung hagelt! ;-)

Ausser Bea und Cleo war auch wieder Lightspeed Ice da, der schon sehr brav und und aufmerksam arbeitet. Ausserdem haben wir natürlich mit Karins eigenen Hunden, Hilux und Vicko gearbeitet, und der kleine Kelpie Cedy hat auch schon richtig Spass an der Schafarbeit gezeigt:

Hier noch ein paar idyllische Eindrücke vom Landleben am Biohof: Die Nandus brüten, die Hühner baden im Sand und flanieren durch die Frühlingswiese, die Wasserschweine warten auf Badewetter, die Jung-Angoraziegen tyrannisieren in flauschig-weisser Herzigkeit alles was sie finden können, und die Border Collies haben es einfach rundum schön!

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Agility in Pinkafeld

Dieses Wochenende war wieder ein sportliches:

Flyte, Guin und Astrids Eliott waren für den 2. Jahresmeister und Champion in Pinkafeld gemeldet. Trotz verheerender Wettervorhersage (und Hagelchaos in der Landwirtschaft und auf Niederösterreichs Strassen) waren die Wettergötter diesem Turnier im schönen Burgenland erstaunlich hold. Es schüttete nur in der Nacht, und tagsüber war es wieder richtig schön sommerlich, wenn auch Fussballschuhe mit guten Stoppeln ein grosser Vorteil beim Laufen waren!

Unser Turnier-Team: Guin in LK1, Eliott in LK2 und Flyte in LK3. Julie hatte inzwischen Darla-Karenzvertretungs-Dienst bei Wolfgangs Schafen.

Mit unseren drei Hunden konnten wir sehr zufrieden sein,  sie haben sich wirklich bemüht, schnell und fehlerarm über die gewundenen  aber zügigen Parcours zu kommen, die die Richter Lenka Pankova und Erich Hüttner gestellt hatten.

Für alle, die schon sehnsüchtig auf Guinchen-Agility-Videos gewartet haben: Hier der A-Lauf vom Sonntag: Vierter Platz, leider fiel ein Stangerl.

Guin LK1 A-Lauf: http://www.youtube.com/watch?v=nG5bNlZvOQM&feature=youtu.be

Mit Flyte gelangen mir zwei schöne Läufe, mit denen ich recht zufrieden bin:

Flyte LK3 A-Lauf: http://www.youtube.com/watch?v=bBKE2ZG1dGo&feature=youtu.be

Flyte Open Jumping: http://www.youtube.com/watch?v=FC0__Xthuzg&feature=youtu.be

Der flitzige Eliott hatte am Wochenende zwei wunderschöne und schnelle Läufe, die ich aber leider nicht geschafft habe, auf Film zu bannen! Hier dafür der Jumping Open, mit Fehlern, aber meiner Meinung sieht man Eliotts Qualitäten trotzdem trotzdem sehr schön!

Eliott Open Jumping:  http://www.youtube.com/watch?v=hGSy7UtU8VI&feature=youtu.be

Auf Turnieren trifft man auch immer wieder Freunde und vierbeininge Verwandte. Oben der freundliche und flinke Lightspeed Guinness, Bruder von Guin und Glen, unten Lightspeed Balrog, der nach einer langen erfolgreichen Karriere im ÖHU-Agility jetzt noch an seinem Aufstieg in die ÖGV-LK3 arbeitet, bevor er in die Oldie wechseln wird. Sam läuft sehr führig, und das bisschen Glück, das es noch zu den platzierten Aufstiegs-Nullern braucht, stellt sich sicher auch bald ein.

Jedenfalls war`s wieder ein schönes und sportlich intensives Wochenende, und lauter glücklich erschöpfte Hunde liegen heute verstreut in jeder Ecke und rasten in ansteckend stiller Zufriedenheit.

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Gemischtes Junggemüse auf der Marchegger Rennbahn

Diesen ersten Mai verbrachten wir ausnahmsweise einmal nicht bei den Schafen oder auf einem Turnier, sondern wir schlossen uns an den Rennbahntag der Verwandten “vom Sonnigen Garten” auf der Rennbahn Marchegg an. Wie immer wurden wir dort sehr freundlich und mit viel Gespür für die Hunde und die ehrgeizigen Handler aufgenommen und betreut. Die vielen, vielen Border Collies hatten einen riesigen Spass, sowohl beim Rennen um die Bahn, dem falschen “Hasen” nach, als auch beim wilden Toben in der Arena in der Mitte der Bahn.

Lustig wars jedenfalls wieder für die ganze Meute! Vielen Dank an das liebe und sehr hundekundige Team von der Rennbahn Marchegg!!

Und hier ein paar Action-Fotos von Susi:

 hier läuft Paul!

Und das ist der schnelle Eros, vom sonnigen Garten, der mit seiner Schwester Elodie den momentanen Geschwindigkeitsrekord für unsere Borders um die ganze Bahn aufstellte,

 gefolgt vom roten Blitz Aslan

dem kleinen Guinchen und dann Flyte.

Auch Julie und Cedric,

sowie Oma Lyra, die tüpfelige LeeLoo sowie Albena, Asparuch, Bora, Dynamo, und Eisa vom sonnigen Garten schafften die ganze Bahn schon ganz alleine! Wenn die Hunde die Rennbahn nicht gewöhnt sind, werden sie oft gegen Ende er ersten Bahn, oder spätestens nach der ersten Kurve ein wenig unsicher, ob sie auch so ganz alleine einfach vor sich hinrennen dürfen. Da drehen sie sich dann gerne um und schauen einmal ganz brav, ob nicht Herrchen oder Frauchen auch nachkommt. Aber nach ein paar Widerholungen wissen sie dann schon, dass sie am Ende der Runde ohnehin wieder zu hause ankommen.

Der kleine Lightspeed Jeremy und Pascales flinke Mädchen LS  Candy und LS Elaine waren das erste Mal auf der Bahn und durften die erste Gerade laufen!

Wer sich gerne über die Rennbahn informieren möchte, findet die HP hier: http://www.arh-marchegg.at/

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Familienaufstellungen:

Bekanntlich bin ich gerne lästig und laufe den armen unschuldigen Lightspeeds, die ich nichtsahnend über die Wiese springen sehe, mit der Kamera nach, um möglichst immer eine bereits zum Bersten mit Hundefotos gefüllte externe Festplatte damit vollzustopfen.

Pascales drei finke Mädchen, Elaine, Candy und Belly. Und jetzt zur Familiengalerie:

 Lightspeed Candy

(Zony X Celtic )

 Lightspeed Elaine

( Zony x Ace del Mulino Prudenza)

 Belly of Austrian Starlight

(Candy X Hank v. Thurnhof),momentan hochtragend nach Lynmar Jim

 Lightspeed Guineveere

(Julie X Joe of Roweburn)

 Lightspeed Aragorn

(Zony X Celtic)

 Lightspeed Guineveere (Julie X Joe)

 Lightspeed Fire Flyte

(Julie X Lightspeed Aragorn)

 Lady Julie (Flair X Ben)

 Canyonland Arizona Dream

(Borderline Country Sky X Cinlock Catchword)

 Lightspeed Glenfiddich

(Julie X Joe of Roweburn)

 Lightspeed Darjeeling

(Julie X Celtic), im Moment sichtlich tragend von Serge v. d. Zweeps Gary

So, diese Standardfotoserie ist wieder einmal erledigt, und die Hunde dürfen sich wieder ganz privat entspannen! :)

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Gratuliere zum BGH-Landesmeister: Flow und Chelsea!!!

Allerherzlichste Gratulation an Verena Valda, die bei der BGH-Landesmeisterschaft Wien/Niederösterreich wieder sehr erfolgreich war:

Landesmeister in BGH1: Lightspeed Flow

Landesmeisterschaft Dritter Platz in BGH3: Lightspeed Celeste Aida (Chelsea)

Gratulation an Verena für die tolle Arbeit mit den beiden tollen Lightspeed Mädchen!!!!

Und hier das Video zur wunderschönen Unterordnungs-Arbeit mit einer glücklichen Flow! wir sind sehr stolz! So soll’s ausschauen: http://www.youtube.com/watch?v=RkKyUxnbfQA&feature=youtu.be

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Agility-WM-Quali

Die ersten vier Qualifikationsrunden für die Agility-WM 2012 wurden dieses Wochenende abgeschlossen, und die besten 47 Teams stehen fest, die noch bei der End-Quali im Mai um die begehrten WM-Starterplätze kämpfen dürfen! Unter den 47 Large-Hunden sind natürlich fast ausschliesslich Border Collies, aber immerhin auch (wenn ich richtig gezählt habe) fünf  Kelpies, zwei Aussies, ein Mali und ein Tervueren.

Ich war bei den Qualis dabei, weil ich mir natürlich die Chance nicht entgehen lassen kann, die besten 120 Teams von Österreich alle auf einem Haufen beobachten zu können,. Wieder einmal bin ich total von den Socken, auf welches Niveau sich der Agility-Sport inzwischen entwickelt hat! Mit meinem alten Celtic kann ich mich noch erinnern, als die erste von hinten (“aussen”) zu springende Hürde in einem Turnier abverlangt wurde! Ein Schrei der Empörung ging durch die Reihe der Starter! So etwas hatte niemand geübt oder je gesehen! Alle wollten, die verkehrt Hürde aus dem Parcours entfernt haben!!

Inzwischen sind so gut wie alle Hürden  von der verkehrten Seite oder zumindest total schräg zu springen, das ist ganz normaler Turnier-Standard. Ich erinnere mich auch, dass es in Celtics Jugendzeit ein grosses Thema war, man einen möglichst sprungsicheren Hund zu finden. Abwürfe waren noch gang und gäbe, und das auf den ziemlich geraden Parcours. In der LK3 heute sieht man keine Hunde mehr, die nicht unglaubliches Sprungtalent haben. Das Stangenproblem ist scheinbar vom Tisch. Ob durch entsprechende Zuchtauslese oder besseres Training, jedenfalls ist es heute einfach Standard, dass die Stangen oben bleiben. Man hätte auch gar nicht so viel Zeit zu verlieren, um seinen Hund die Hürden so anspringen zu lassen, dass ja kein Stangerl fällt (so haben wir das früher gemacht, wenn die Hürden schief standen) Es gibt nur volles Risiko und Adrenalin pur für 30 Sekunden oder so! Die sportliche Leistung der Hunde, die sich da in Höchstgeschwindigkeit über die vertrackten Parcours winden, ist wirklich beeindruckend! Kein Wunder, dass dieser Sport immer mehr boomt. Auf diesem Niveau muss er wohl auch demnächst von den Nicht-Hunde-Sportlern ernstgenommen werden. Als offizielle Sportart wurde er ja bereits anerkannt, ist aber noch (ich denke, nicht mehr allzu lange) in hundelosen Sportkreisen eher unbekannt.

Ich habe natürlich Videos gemacht und hoffe, bald welche hochladen zu können. Inzwischen möchte ich den Lightspeeds und -Enkeln gratulieren, die in der nächsten Runde noch um einen Platz im WM-Team kämpfen dürfen:

Lightspeed Elaine mit Pascale Kühn, Lightspeed Evening Sky mit Claudia Rasch, und die LS-Enkel Achinora vom Sonnigen Garten mit Joachim Biedermann, (LS Blitz X LS Aragorn), Avery of Austrian Starlight mit Robert Landkammer (LS Candy X Hank v. Thurnhof) und Handsome Flynn of Borders Patchwork mit Sonja Mladek (LS Evening Sky X Jason of Jennifers Bonfire)

Nur ganz knapp ausserhalb der Endquali landete Lightspeed Frodo mit Anna Plenk!

Herzliche Gratulation zu den grossartigen Läufen und der enormen sportlichen Leistung! Und toi toi toi für die Endquali!

Hier stiefle ich mit Flyte durch den Parcours- was soll ich sagen: ich muss dringend mehr trainieren!!!! Flyte und Julie waren sehr brav, die Fehler waren meine!!!  ;-)

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Grenzgängertrial 2012

Am 14.ten und 15.ten April fand im südlichen Österreich, im schönen Dürnstein das sogenannte Grenzgängertrial statt, eines der ASDS-Trials, die zur Qualifikation zum Continental (der Europameisterschaft für Hütehunde) zählen. Zum Einsatz kam eine Herde, die aus Bergschafen, Jura und Brillenschafen zusammengesetzt war. Die Bergschaf-Mütter wurden allerdings nach dem ersten Vormittag des Trialdienstes enthoben, da die Klasse 1- und Klasse 2-Hunde zu grosse Schwierigkeiten hatten, sie über das Feld zu lenken.

Ohne die mütterliche Vehemenz der Bergschafe konnten die 20 Klasse 3-Hunde dann einen Nachmittag mit durchwegs hohen Punkten auf einem gross angelegten palatschinken-flachen Feld hinlegen. Der Outrun soll 400 Meter lang gewesen sein -zu lang jedenfalls, als dass mein Videomaterial brauchbar geworden wäre- und auch der Drive war entsprechend weit. Die sehr freundliche und umgängliche Richterin Katy Cropper war zeigte sich jedenfalls positiv überrascht von dem “very high standard” der österreichischen Trialhunde! :)

Hier die Natur-Zuschauertribüne, von der aus man in das weite Feld hineinschauen konnte.

Wolfgangs Darla gewann das Trial mit zwei sehr sauberen 91-Punkte-Läufen. Nach diesem schönen Sieg, mit dem sich Darla (Lightspeed Darjeeling) auch in der Continental-Quali an  die Spitze legte, geht Darla jetzt in Karenz, denn Ende Mai werden ihre Welpen nach S.v.d.Zweeps Gary erwartet.  Auf dem zweiten Platz landete Kathi mit ihrer verlässlichen und sehr konstanten Aimee, die damit auch auf Platz 2 der Quali steht. Auf Platz 6 im Trial und Platz 3 in der Quali kam Wolfgangs Glen (Lightspeed Glenfiddich). Glens und Darlas Mama Julie hatte am Samstag einen sehr schönen Lauf, aber leider hatten wir am Sonntag einen eher komplizierten Drive mit einem halbwüchsigen schwarzen Schäflein, das immer 15 Meter hinter die anderen drei zurückfallen wollte. So war es eine kitzelige Angelegenheit, immer zuerst die Drei auf Linie zu halten (denn die wären unbetreut nach rechts in Richtung Stall davongesaust) und dann wieder den schwarzen Teenager näher an die Gruppe heranzuschubsen. So beschäftigt war es nicht ganz einfach, mit allen Schafen die Tore zu treffen, und wir konnten unsere 89 Punkte vom Vortag leider nicht wiederholen. Platz 8 für Julie, Platz 6 in der Quali. Flyte, relativ neu in der Klasse 3 meisterte dieses grosse Feld sehr zufriedenstellend: besonders am Samstag, wo er schöne 82 Punkte sammeln konnte. Am Sonntag erwischte er ein störrisches braunes Tier, mit dem er sehr zu kämpfen hatte, was sich nicht günstig auf die Endpunkte auswirkte. Trotzdem noch Rang 11. Damit bin ich bei meinem Klasse-3-Debuttanten sehr zufrieden.

In Klasse 2 startete übrigens auch die kleine Freni mit Daniela. Hier zwei Bilder von der eifrigen kleinen Freni.  Es war gar nicht leicht, die Schafe auf einer geraden Linie zu halten, da sie immer wieder in die eine oder andere Richtung kippen wollten! Für Trial-Anfänger war so der Drive  eine ziemlich mühsame Angelegenheit!

Und hier das kleine Guinchen, das am Samstag noch mit grossem Einsatz und Ernst die Schafe bis in den Pen bugsierte, dem aber leider am Sonntag die Schafe am Pen davonrasten und nicht mehr zu halten waren. So bin ich jetzt Besitzerin eines neuen Weidenetzes, da einige Schafe leider einen Weg zum Stall wählten, der durch das Netz führte. Und da man für die Schäden, die sein Hund an anderer Leute Eigentum anrichtet, auch geradestehen soll, wurde das Netz natürlich abgekauft und dafür zum Knüpfen mitgenommen. Drei Knoten und es ist wieder einsatzfähig! ;) Mit dem kleinen Guinchen musss ich dafür noch ein bisschen über das Thema Geduld mit störrischen Schafen reden!

 

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